Ethik

Swiss Cycling setzt sich für einen gesunden, respektvollen, fairen und erfolgreichen Radsport ein. Doping und andere unlautere Mittel zur Steigerung der Leistungsfähigkeit lehnen wir ab. Ebenso verurteilen wir alle Handlungen, die darauf zielen, sich einen unfairen Vorteil zu verschaffen. Swiss Cycling engagiert sich für Aufklärung ein, schafft Verbindlichkeiten und beeinflusst Verhalten und Verhältnisse im organisierten Sport.


Swiss Cycling unterstellt sich dem Ethik-Statut des Schweizer Sports. Das Ethik-Statut bildet die einheitliche und justiziable Grundlage zur Meldung, Untersuchung und Sanktionierung von Ethik-Verstössen und Missständen im Schweizer Sport. Es umfasst alle Mitglieder von Swiss Olympic – die Mitgliedsverbände und Partnerorganisationen – sowie deren direkten und indirekten Mitglieder wie auch weitere natürliche Personen im privatrechtlich organisierten Schweizer Sport.

Wer bei Verdacht auf Verletzung des Ethik-Statuts eine Meldung abgeben möchte, kann sich an die unabhängige Melde- und Untersuchungsstelle Swiss Sport Integrity wenden.

Ethik-Statut des Schweizer Sports


Der Code of Conduct von Swiss Cycling basiert auf den olympischen Werten «Excellence – Friendship – Respect» sowie der Ethik-Charta im Sport und beinhaltet Grundsätze, nach denen wir bei Swiss Cycling arbeiten und leben. Er ist praxisorientiert gestaltet, zeigt konkrete Beispiele auf und enthält praktische Tipps. Der Code of Conduct dient als Hilfe im Arbeitsalltag, um uns alle bei der Schaffung von Transparenz und in der Vermeidung von Missbrauch und Korruption zu unterstützen.


cool & clean ist ein freiwilliges Präventionsprogramm im Sport welches von Swiss Olympic zur Verfügung gestellt wird. Im Gegenzug zur Einhaltung der sechs cool & clean Commitments und der getroffenen Vereinbarung wird kostenloses didaktisches Material ausgehändigt.

Commitments:

  1. Ich will meine Ziele erreichen
  2. Ich verhalte mich fair
  3. Ich leiste ohne Doping
  4. Ich verzichte auf Tabak
  5. Wenn ich Alkohol trinke, dann ohne mir und anderen zu schaden
  6. Ich … / Wir … – selbst definiertes Commitment

Dieser Teil des Programms richtet sich an Sportvereine und Kader von Sportverbänden.

Aber auch Veranstalter können von cool & clean profitieren, denn «cool & clean» stellt Material zum Thema rauchfreie Stadien kostenlos zur Verfügung. Die Stadien stehen damit unter dem Label von «cool & clean» für einen rauchfreien Sport ein.


Radsport wird von Menschen mit unterschiedlicher sozialer Herkunft, verschiedener Nationalität sowie kulturelle Ausrichtung betrieben. Swiss Cycling stellt sich klar gegen jede Art von Diskriminierung, Mobbing, Spott, Ausschluss, Gewalt oder andere unverantwortliche Umgangsformen.

Swiss Olympic stellt umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung, welches sich an die verschiedenen Beteiligten im Sport (Athletinnen/Athleten Eltern, Trainer, Clubs etc.) richtet.


Gemeinsam für sauberen Sport

Swiss Cycling bekennt sich vorbehaltlos zu dopingfreiem Sport, unterstützt die Dopingprävention und pflegt eine aktive Zusammenarbeit mit der Stiftung Swiss Sport Integrity. Swiss Cycling und seine Mitglieder unterstehen dem Doping-Statut von Swiss Olympic und den Dopingbestimmungen der UCI. Eine konsequente Einhaltung der Anti-Doping-Regeln schützt die Athletinnen und Athleten, den Verband sowie den gesamten Radsport. Die Führung von Swiss Cycling legt Wert darauf, dass Athleten/innen, Trainer/innen, Teamchefs und medizinische Betreuungspersonen die Regeln kennen und sich für den sauberen Radsport einsetzen.

Doping-Statut Swiss Olympic

Was versteht man unter «Doping»?

Nicht nur verbotene Substanzen im Körper, sondern z.B. auch deren Besitz, die Verweigerung einer Kontrolle oder Meldepflichtverstösse sind gemäss Doping-Statut von Swiss Olympic verboten.

Mehr zu den elf konkreten Tatbeständen.

Athleten/innen tragen die Verantwortung!

Die sogenannte Strict Liability ist die Grundlage der Dopingprävention. Sie besagt, dass Sportler/innen alleine dafür verantwortlich sind, dass keine verbotenen Substanzen in ihren Körper gelangen bzw. keine verbotenen Methoden angewendet werden.

Mehr zu den Rechten und Pflichten.

Medikamente immer überprüfen!

Bevor Athleten/innen Medikamente einnehmen, müssen sie immer überprüfen, ob keine verbotenen Substanzen enthalten sind. Die Medikamentenabfrage Global DRO gibt auf einfache Weise darüber Auskunft – via www.sportintegrity.ch oder als Mobile App.

Jetzt downloaden!

Dopingrisiko Supplemente

Supplemente und Nahrungsergänzungsmittel können mit verbotenen Substanzen verunreinigt sein. Sie bergen daher das Risiko eines unbeabsichtigten Dopingverstosses. Um dieses Risiko zu reduzieren, ist bei der Auswahl der Produkte grosse Vorsicht geboten.

Mehr Informationen zum Dopingrisiko von Supplementen.

Dopingkontrollen – so läuft’s!

Dopingkontrollen können jederzeit und überall erfolgen. Es ist die Pflicht der Athleten/innen, dem Kontrollaufgebot sowie den Anweisungen des Kontrollpersonals zu folgen.

Details zum Ablauf einer Dopingkontrolle

E-Learning – Die Regeln genau verstehen

Je höher das Leistungsniveau, desto genauer müssen Sportler:innen und ihre Betreuungspersonen die Anti-Doping-Bestimmungen kennen.

Die E-Learning-Programme von Swiss Sport Integrity – für Athleten/innen, Trainer/innen, Ärzt:inen und alle, die den sauberen Sport schützen wollen.

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Wichtige Tipps in der aktuellen Broschüre

Die wichtigsten Informationen und praktische Tipps rund um das Thema Anti-Doping in der Broschüre «Gemeinsam für sauberen Sport»– für Athleten/innen, Coaches und Eltern.

Jetzt die Broschüre entdecken!

Verdacht melden

Hinweise auf mögliche Dopingvergehen mögen klein scheinen, können aber für die Ermittlungsarbeit von grosser Bedeutung sein. Ihre Mitteilung könnte uns entscheidend helfen, den sauberen Sport zu schützen. Anonym oder nicht, Informationen werden in jedem Fall vertraulich behandelt.

Verdacht melden, um den sauberen Sport zu schützen.

Gemeinsam für einen gesunden, respektvollen, fairen und erfolgreichen Sport.

Die neun Prinzipien der Ethik-Charta im Sport

1 Gleichbehandlung für alle

Nationalität, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, soziale Herkunft, religiöse und politische Ausrichtung führen nicht zu Benachteiligungen.

2 Sport und soziales Umfeld im Einklang

Die Anforderungen in Training und Wettkampf sind mit Ausbildung, Beruf und Familie vereinbar.

3 Stärkung der Selbst- und Mitverantwortung

Sportlerinnen und Sportler werden an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligt.

4 Respektvolle Förderung statt Überforderung

Die Massnahmen zur Erreichung der sportlichen Ziele verletzen weder die physische noch die psychische Integrität der Sportlerinnen und Sportler.

5 Erziehung zu Fairness und Umweltverantwortung

Das Verhalten untereinander und gegenüber der Natur ist von Respekt geprägt.

6 Gegen Gewalt, Ausbeutung und sexuelle Übergriffe.

Physische und psychische Gewalt sowie jegliche Form von Ausbeutung werden nicht toleriert. Sensibilisieren, wachsam sein und konsequent eingreifen.

7 Absage an Doping und Drogen

Nachhaltig aufklären und im Falle des Konsums, der Verabreichung oder der Verbreitung sofort einschreiten.

8 Verzicht auf Tabak und Alkohol während des Sports

Risiken und Auswirkungen des Konsums frühzeitig aufzeigen.

9 Gegen jegliche Form von Korruption

Transparenz bei Entscheidungen und Prozessen fördern und fordern. Den Umgang mit Interessenkonflikten, Geschenken, Finanzen und Wetten regeln und konsequent offenlegen.

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