Nachhaltigkeit

Swiss Cycling auf dem Weg zu einem nachhaltigeren Radsport

Bild: Swiss Cycling

Der Schweizer Radsportverband setzt sich für eine nachhaltigere Gestaltung seiner Aktivitäten ein und fördert eine verantwortungsbewusste Ausübung des Radsports. Zwecks Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie wurde eine Teilzeitstelle geschaffen.

Auf den Tag genau in zwei Jahren werden die Schweizer BMX-Athletinnen und -Athleten an den Olympischen Spielen 2024 in Paris um Medaillen kämpfen. Freilich stehen die Wettkämpfe im Zentrum, aber der Fokus wird am weltweit grössten Sportereignis in der französischen Hauptstadt auch auf jenes Pariser Abkommen gerichtet sein, welches 2015 die Festlegung der aktuellen Richtlinien zur Bekämpfung des Klimawandels ermöglichte. Die Veranstaltung mit globaler Resonanz stellt die ideale Plattform dar, an die Rolle des Sports in diesem Kontext zu erinnern.

Swiss Cycling wird in Paris voraussichtlich durch eine Delegation von Athletinnen und Athleten aus fünf Radsportarten vertreten sein. Als erfolgreichster Schweizer Sommersportverband ist Swiss Cycling bestrebt, sich in den Wettkämpfen von der besten Seite zu präsentieren, aber auch jenseits der sportlichen Leistungen mit gutem Beispiel voranzugehen. Der Radsportverband will aktiv an der Bekämpfung der Klimaerwärmung mitwirken und den Radsport nachhaltiger gestalten.

Damit das Vorhaben umgesetzt werden kann, wurde zu Beginn des Jahres die Teilzeitstelle des Nachhaltigkeitsbeauftragten geschaffen. Es wurden Grundlagen für die Nachhaltigkeitsstrategie gelegt sowie drei prioritäre Verantwortungsbereiche von Swiss Cycling definiert. Als Organisation wird der Verband Massnahmen zur Reduktion der Auswirkungen seiner Aktivitäten auf die Umwelt ergreifen und sich für die Sicherstellung der Chancengleichheit in den Wettkämpfen einsetzen. Als Inhaber von Veranstaltungen wird er die Organisationskomitees der Schweizer Wettkämpfe und insbesondere jene der nationalen Meisterschaften unterstützen, damit deren Anlässe nachhaltiger gestaltet und die Best Practices zusammengetragen werden. Als Dachverband der Velofahrenden in der Schweiz wird Swiss Cycling die Nutzung des Velos fördern und das Bewusstsein für eine umweltbewusste Ausübung des Radsports schärfen.

Mithilfe dieser drei Schwerpunkte möchte Swiss Cycling den Radsport zu einem Vorbild in Sachen Verantwortungsbewusstsein machen und das Velo als «Nachhaltigkeitsmotor» etablieren. Für das Jahr 2022 wird eine Kohlenstoffbilanz erstellt – verbunden mit einer detaillierten Bestandsaufnahme der Verbandsaktivitäten. Vornehmlich anhand der Erkenntnisse aus dieser Analyse werden zuerst die Ziele verfeinert und danach kurz-, mittel- und langfristige Massnahmen definiert. Swiss Cycling wird über die Verbandskanäle regelmässig über die Entwicklung seiner Nachhaltigkeitsstrategie berichten.

Die Umsetzung der ersten Massnahmen ist im Hinblick auf Olympia 2024 in Paris vorgesehen.

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