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Nachhaltigkeit Event

Organisatoren und Experten vereint für nachhaltigere Wettkämpfe

Am runden Tisch kam ein hochkarätiges Panel zusammen. Bild: Swiss Cycling

Im Rahmen der Rad- und Para-Cycling-Strassen-Weltmeisterschaften in Zürich hat Swiss Cycling Organisatoren von Veranstaltungen und Experten für Nachhaltigkeit eingeladen, um einen Austausch zu dieser Thematik ins Leben zu rufen. Ein erster konstruktiver Schritt für nachhaltigere Veranstaltungen.

Mehr als dreissig Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind der Einladung von Swiss Cycling gefolgt. Auf der einen Seite Organisatoren von (internationalen, nationalen oder auch regionalen) Radsportevents in der Schweiz, auf der anderen Seite Experten für Nachhaltigkeit, die sich im Sportbereich engagieren. Das Ziel dieses Treffens war schon im Titel der Veranstaltung enthalten: «Radsportwettbewerbe und Nachhaltigkeit: from  ’should have‘ to a ‚want have‘.» Mit diesem Event wollte der Schweizerische Radverband einen Austausch über das Thema Nachhaltigkeit bei Radsportveranstaltungen anstossen, um diesem Bestreben zu einer Gelegenheit zu verhelfen.

Zuerst erinnerte Raphaël Crettol, Nachhaltigkeitsbeauftragter von Swiss Cycling, an den aktuell schwierigen Kontext, in dem sich Radsportorganisatoren weiterentwickeln müssen. Anschliessend wurden die wichtigsten Ergebnisse einer Befragung zur Nachhaltigkeit unter Organisatoren von Radsportevents vorgestellt. Diese zeigen den Willen der Organisatoren, sich für Nachhaltigkeit zu engagieren, beleuchten aber auch die Hürden dieses Engagements: mangelnde Zeit und finanzielle Mittel. Fabienne Dirksen (Nachhaltigkeitsverantwortliche der Strassen-WM Zürich 2024) und Eugénie Mathieu (Nachhaltigkeitsverantwortliche der Mountainbike-Weltmeisterschaften 2025 im Wallis) haben danach die Vision und die Massnahmen bei ihrem jeweiligen Anlass vorgestellt. Die Gelegenheit für die anwesenden Organisatoren, einige Best Practices mitzunehmen.

In der Folge kam am runden Tisch, moderiert vom Nachhaltigkeitsberater Nico Decurtins, ein hochkarätiges Panel zusammen. Marianne Gehring (Projektleiterin Umwelt und Nachhaltigkeit im Kanton Zürich) begann damit, über die Unterstützungsplattform für Veranstalter saubere-veranstaltung.ch zu sprechen. Franz Hürlimann, technischer Direktor des GP Cham-Hagendorn, erklärte, wie bestimmte kleine nachhaltige Massnahmen seiner Veranstaltung einen Mehrwert gebracht haben. Ein Beispiel dafür war die Einführung von wiederverwendbarem Geschirr, was die Bauern freute, da sie einen deutlichen Rückgang der Abfälle auf ihren Feldern entlang der Rennstrecke feststellten. Isabelle Burczak (Verantwortliche für Cycling for All und Nachhaltigkeit bei der UCI) erklärte im Anschluss die Bemühungen des Radsport-Dachverbands in der Unterstützung der Organisatoren. Dann kam auch Anne-Cécile Turner (Präsidentin der Sustainable Moutain Alliance) zu Wort und betonte, wie wichtig es ist, in der Umsetzung von Nachhaltigkeitsprojekten und -massnahmen Partner mit ins Boot zu holen, um die Finanzierung zu sichern.

Im Anschluss hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit, die spannenden Gespräche bei einem reichhaltigen Apèro im Swiss Cycling House weiterzuführen. Mit dem Schwung dieses gelungenen ersten Treffens plant Swiss Cycling, eine Unterstützungsplattform für Veranstalter von Radsportwettbewerben auf die Beine zu stellen, um deren Weg hin zu nachhaltigeren Events zu ebnen. Diese Plattform soll eine Checkliste von nachhaltigen Massnahmen enthalten, direkte Kontakte zu Dienstleistern oder Anbietern nachhaltiger Güter bieten und Best Practices in diesem Bereich beleuchten.

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