WM Fayetteville

Swiss Cycling reist mit sieben Athleten an die Radquer-WM in die USA

Aufstrebender Hoffnungsträger: An der WM 2021 in Ostende (Bild) fuhr Dario Lillo in seinem ersten U23-Jahr gleich auf Rang 15. Bild: Balint Hamvas

Am Wochenende vom 29./30. Januar werden in Fayetteville die WM-Medaillen im Radquer vergeben. Swiss Cycling ist an den Titelkämpfen im US-Bundesstaat Arkansas mit sieben Athleten vertreten; angeführt wird das Ensemble von Landesmeister Kevin Kuhn.

Die Kleinstadt Fayetteville – am 29./30. Januar Gastgeberin der Radquer-Weltmeisterschaften 2022 – liegt im Nordwesten des dünn besiedelten US-Bundesstaates Arkansas, ungefähr in der Mitte zwischen den Metropolen Dallas und St. Louis. Die Reise ist verhältnismässig lang und beschwerlich; es gibt Pandemie-bedingt weniger Flüge als im Normalfall. So erstaunt es nicht, haben etliche Athletinnen und Athleten ihren Verzicht erklärt. Der Prominenteste ist der dreifache Weltmeister Wout van Aert; der Belgier priorisiert die Vorbereitung auf die Strassensaison.

Schweizerseits ist das WM-Aufgebot kleiner als gewohnt. Es umfasst sieben Athleten, allesamt männliche; die für eine Selektion infrage kommenden Athletinnen verzichten aus unterschiedlichen Gründen auf die Teilnahme. Jolanda Neff und die am letzten Sonntag in Steinmaur erstmals Landesmeisterin gewordene Alessandra Keller beispielsweise bereiten sich im Januar mit dem Nationalteam in Südafrika auf die kommende Mountainbike-Saison vor.

Schweizer Meister Kevin Kuhn verfügt über das Potenzial, sich in Fayetteville in den Top Ten einzureihen; der für ein belgisches Profiteam fahrende Zürcher Oberländer erfreut sich einer steigenden Formkurve. Selbiges lässt sich über die nationalen Champions in den Kategorien U23 und U19 festhalten. Bleiben sie von Stürzen und Defekten verschont, dürften sowohl Dario Lillo als auch Jan Christen in der Lage sein, in die Nähe des Podests vorzustossen.

Elite
Kevin Kuhn, 1998, Gibswil
Gilles Mottiez, 1997, Collonges
U23
Dario Lillo, 2002, Eschenbach
Loris Rouiller, 2000, Belmont-sur-Lausanne
Jan Sommer, 2000, Andwil
Lars Sommer, 2002, Andwil
U19
Jan Christen, 2004, Leuggern
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