WC BMX Racing

Schöne Aussichten für das Schweizer Nationalteam

Jung und schnell: Thalya Burford (18), Zoé Claessens (21), Cédric Butti (22) und Nadine Aeberhard (20 – von links nach rechts) haben an der EM 2021 in Zolder brilliert. Bild: Nico van Dartel

Am Wochenende beginnt in Glasgow die Weltcupsaison im BMX Racing. Swiss Cycling ist gut aufgestellt – auch im Hinblick auf bevorstehende Grossanlässe.

Simon Marquart gewinnt als erster Schweizer ein Weltcuprennen und später die Gesamtwertung. Zoé Claessens wird als 20-Jährige Elite-Europameisterin, die U23-EM-Titel gehen ebenfalls in die Schweiz. Unter dem Strich war das BMX-Jahr 2021 für Swiss Cycling das erfolgreichste in der Geschichte.

Entsprechend erfreulich präsentieren sich die Perspektiven im Hinblick auf die am Wochenende in Glasgow beginnende Weltcupsaison. Marquart steht in Schottland zwar noch nicht am Start, der Zürcher dürfte infolge eines im April erlittenen Oberarmkopfbruchs im Juni im holländischen Papendal wieder ins Geschehen eingreifen.

Claessens und U23-Europameister Cédric Butti hingegen siegten unlängst im Elite-Europacup. «Zoé und Cédric haben ausgezeichnet besetzte Rennen gewonnen. Die beiden können auch im Weltcup ganz vorne landen», sagt Nationaltrainer David Graf, welcher an der WM 2021 in seinem letzten Wettkampf als Aktiver Bronze gewonnen hatte.

Hinter den noch jungen Aushängeschildern Marquart (25), Butti (22) und Claessens (21) wächst bereits die nächste Generation heran – angeführt von U23-Europameisterin Nadine Aeberhard (20) und U23-Weltcupsiegerin Thalya Burford (18). Die Schweiz scheint nicht nur kurzfristig, sondern auch im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris und 2028 in Los Angeles gut unterwegs zu sein.

Dein Browser ist nicht mehr aktuell. Bitte aktualisiere Deinen Ihren Browser.