Track Cycling Challenge

Mettraux und Vitzthum überzeugen in Grenchen

Der Gesichtsausdruck lässt auf die Ergebnisse schliessen: Léna Mettraux war ganz vorne dabei. Bild: Ulf Schiller

Léna Mettraux vermag sich an der Track Cycling Challenge mit einem zweiten und einem dritten Rang ausgezeichnet in Szene zu setzen. Auch Simon Vitzthum zeigt starke Leistungen und wird im Tissot Velodrome gleich viermal Dritter. Tristan Marguet verabschiedet sich in Grenchen mit dem Sieg im Madison in den Ruhestand.

Anlässlich der Track Cycling Challenge im Tissot Velodrome kam es am Freitag im kleinen Final in der Einzelverfolgung zum Vergleich zwischen Claudio Imhof und Simon Vitzthum. Imhof, der sich von seiner Erkältung noch nicht vollständig erholt hat, blieb chancenlos und beendete das Rennen nach Überrundung auf dem vierten Platz. Vitzthum, der sich in Topform befindet, wurde nicht nur in der Einzelverfolgung, sondern auch im Punktefahren, im Ausscheidungsrennen und im Madison (mit Valère Thiébaud) Dritter. In der Omnium Gesamtwertung belegte der St. Galler den vierten Rang.

Léna Mettraux zeigte ebenfalls gute Leistungen und beendete das Punktefahren auf dem zweiten Platz. Für die Romande kam dieses Resultat überraschend. «Ich fühlte mich nicht so fit nach der Pause, aber meine Beine waren gut, besser als noch am Morgen, und auch das Rennen konnte ich gut einschätzen. Ich wusste, wann ich wie fahren muss und bin mit dem Resultat mega happy» hielt die 23-Jährige fest. Im Ausscheidungsrennen vermochte sie ihre Leistung ebenfalls abzurufen. Mettraux landete auf dem dritten Rang, unmittelbar vor Nationalteam-Kollegin Michelle Andres.

Aline Seitz schloss sich im Madison mit der Amerikanerin Lily Williams zusammen; das Duo belegte Rang 3. Im samstäglichen Omnium hingegen lief es den Schweizerinnen nicht wie gewünscht. Sie konnten nicht ganz an die Leistungen des Vortags anknüpfen, und so belegte Seitz als beste Swiss Cycling-Vertreterin den 11. Platz. Im Madison vom Samstagabend beendete Tristan Marguet aka Rocketman seine langjährige Karriere – wie es sein Spitzname sagt – als Rakete. Zusammen mit Robin Froidevaux fuhr der 34-jährige Unterwalliser zum Triumph; es war der perfekte Schlusspunkt vor dem jubelnden Heimpublikum.

Damit ist die Bahnsaison 2021 erfolgreich abgeschlossen, und es beginnen bereits die Vorbereitungen für die neue Saison.

Impressionen aus Grenchen

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