WC Flamanville

Die Schweizer glänzen am Ärmelkanal

Weltklasse: Kevin Kuhn reiht sich erstmals in seiner Karriere in den Top 5 ein. Bild: Balint Hamvas

Kevin Kuhn fährt im Radquer-Weltcuprennen von Flamanville auf Platz 5, soweit nach vorne wie nie zuvor. Timon Rüegg egalisiert das beste Ergebnis in seiner Karriere, Loris Rouiller sein Bestresultat in der laufenden Saison.

Der Radquer-Weltcup, Ausgabe 2021/2022, umfasst 15 Wettkämpfe – mehr denn je. So erstaunt es nicht, nehmen sich die Spitzenathletinnen und -athleten auch einmal eine Auszeit. In Flamanville beispielsweise fehlten zwei, drei Athleten, die sich im Normalfall unter den besten 15 einreihen. Kevin Kuhn hingegen hat bis anhin als einer von ganz wenigen Spitzenathleten sämtliche 14 Rennen bestritten – und wird immer stärker. In Flamanville, unweit von Cherbourg am Ärmelkanal gelegen, belegte der Zürcher Oberländer den fünften Rang, klassierte sich damit so weit vorne wie nie zuvor.

«Mein Start war nicht so gut, und ich fühlte mich auf den ersten Runden auch nicht so gut. Aber dann gewann ich Position um Position und realisierte, wie hoch meine Pace sein musste. Plötzlich war sogar das Podest nicht mehr weit entfernt», liess der 23-Jährige aus Gibswil verlauten und ergänzte, er habe «mega Freude» an seinem ersten Top-5-Resultat und am Fakt, dass die Form im Hinblick auf die WM offensichtlich sehr gut sei.

Ebenfalls eine starke Vorstellung bot Timon Rüegg. Der Zürcher Unterländer wurde Zehnter, egalisierte sein bestes Weltcupresultat. Auf Rang 10 war der 25-Jährige bereits kurz vor Weihnachten in Namur gefahren. Loris Rouiller wiederum, der zuletzt verschiedentlich mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, belegte im U23-Wettkampf den sechsten Platz. Sechster war der Waadtländer schon Mitte November in Tabor geworden.

Am nächsten Wochenende findet in Hoogerheide (Holland) der Weltcupfinal statt, in zwei Wochen werden in Fayetteville (USA) die WM-Medaillen vergeben.

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