SM Steinmaur

Die Mountainbiker fordern die Spezialisten heraus – und umgekehrt

Titelverteidiger Kevin Kuhn gilt als Favorit auf den nationalen Titel – die Konkurrenz ist jedoch stark. Bild: Balint Hamvas

Am Sonntag kommt es anlässlich der Schweizer Meisterschaften im Radquer zu spannenden Vergleichen. Kevin Kuhn und Konsorten sehen sich in Steinmaur mit ungewohnter Konkurrenz konfrontiert. Die Titelkämpfe finden als 2G-Anlass statt.

Mountainbike- und Radquer-Wettkämpfe haben etliche Gemeinsamkeiten. So erstaunt es nicht, gibt es immer wieder MTB-Spezialisten und -Spezialistinnen, die sich im Winter auf den dünnen Pneus versuchen. Lars Forster und Andri Frischknecht gehören an Schweizer Meisterschaften zu den Stammgästen aus wärmeren Gefilden. Wobei der Gast hin und wieder zum König wird, wie sich am Beispiel des dreimaligen Radquer-Landesmeisters Lars Forster illustrieren lässt. Am Sonntag in Steinmaur gehören Forster und Frischknecht wie so oft zu den aussichtsreichsten Herausforderern von Titelverteidiger Kevin Kuhn und dem zuletzt überaus starken Timon Rüegg.

Bei den Frauen gebührt die Rolle der Favoritin in Abwesenheit von Titelhalterin Nicole Koller der Nidwaldnerin Alessandra Keller – einer MTB-Spezialistin. Die ehemalige U23-Weltmeisterin bestritt am vergangenen Sonntag in Meilen ihren allerersten Radquer-Wettkampf und setzte sich sogleich durch. Lise-Marie Henzelin, Zina Barhoumi, U23-Athletin Jacqueline Schneebeli und die erst 17-jährige Monique Halter verfügen über das Potenzial, Keller den Tagessieg streitig zu machen.

Die Schweizer Meisterschaften werden nach Absprache mit dem Kanton Zürich als 2G-Anlass durchgeführt. Personen ab 16 Jahren müssen beim Betreten des Geländes ein Zertifikat für Geimpfte oder Genesene vorweisen können; das gilt auch für die Athletinnen und Athleten.

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