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WM Val di Sole

Die Auswahl von Swiss Cycling trifft beim Saisonhöhepunkt auf starke Konkurrenz

Doppel-Europameisterin 2026: Die Schweizer Hoffnungen ruhen unter anderen auf Sina Frei. Bild: Maxime Schmid

Von nächstem Mittwoch bis am Sonntag finden in Val di Sole die Mountainbike-Weltmeisterschaften statt. Die Auswahl von Swiss Cycling steht in sämtlichen Disziplinen mit guten Aussichten auf Spitzenplätze am Start.

Ein Jahr nach den ersten kombinierten Mountainbike-Weltmeisterschaften im Wallis finden die Titelkämpfe in Val di Sole (ITA) in angestammter Form statt. Eröffnet werden sie am Mittwoch mit den Wettkämpfen in der Disziplin E-Mountainbike sowie dem Team Relay. Am Donnerstag folgen die Entscheidungen im Short Track, am Samstag jene im Downhill. Den Abschluss bilden wie gewohnt die Cross-Country-Rennen.

Die Schweiz wird im Trentino durch je 24 Athletinnen und Athleten vertreten. Den Löwenanteil bilden die Cross-Country-Auswahlen, welche Ende Juli/Anfang August in der Gemeinde Monteceneri brillierten und nun bestrebt sind, an den an der EM gezeigten Leistungen anzuknüpfen. Das gilt insbesondere für das Frauenteam um Doppel-Europameisterin Sina Frei und Short Track-Titelverteidigerin Alessandra Keller. Die Konkurrenz jedoch wird generell stärker sein als im Tessin. So sind in der Elite-Kategorie der Männer unter anderen Titelverteidiger Alan Hatherly aus Südafrika sowie die stärksten Franzosen gemeldet. Auf eine EM-Teilnahme hatten letztere verzichtet.

In der Disziplin Downhill ruhen die Schweizer Hoffnungen vornehmlich auf Lisa Baumann. Die zweifache Europameisterin hat in diesem Jahr bereits dreimal den Sprung auf das Weltcup-Podest geschafft; in der Gesamtwertung belegt die 25-Jährige aus dem Kanton Neuenburg den zweiten Rang.

Der Austragungsort ist aus helvetischer Perspektive mit guten Erinnerungen verbunden. 2021, als die Weltmeisterschaften letztmals in Val di Sole ausgetragen wurden, avancierte Sina Frei zur ersten Short Track-Weltmeisterin in der Geschichte. Im Cross-Country feierten der vor Jahresfrist zurückgetretene Nino Schurter und Mathias Flückiger einen Doppelsieg. Ein Medaillengewinn resultierte auch im Downhill, reihte sich doch die ebenfalls im letzten Herbst abgetretene Camille Balanche damals als Dritte ein.

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