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Weekend Wrap Up

Rüegg wiederholt Vorjahressieg, Omnium-Hattrick für Andres, Vogel holt SM-Gold

Ein perfekter Saisonstart: Noemi Rüegg ist in Australien erneut eine Macht. Bild: Facebook/EF Education Oatly

In diesem Gefäss werden die Radsport-Events des Wochenendes aus Schweizer Sicht zusammengefasst. Noemi Rüegg startet wie bereits 2025 mit einem Sieg in die neue Saison, Michelle Andres holt nach 2024 und 2025 auch in diesem Jahr den Schweizer Meistertitel im Omnium. Bei den Männern triumphiert Alex Vogel.

Strasse: Rüegg startet mit Paukenschlag in die Saison

Mit der Tour Down Under sind die Strassen-Fahrerinnen in die neue Saison gestartet – und für Noemi Rüegg hätte es nicht besser laufen können. Die Zürcherin schaffte es, beim World-Tour-Rennen den Titel zu verteidigen. In jeder der drei Etappen klassierte sie sich immer unter den ersten vier. Den entscheidenden Unterschied machte die 24-Jährige auf der dritten und letzten Etappe auf überzeugende Art. Sie gewann das über 126 Kilometer von Norwood nach Campbelltown führende Teilstück vor der Spanierin Mavi Garcia. Den Gesamtsieg sicherte sich Rüegg mit elf Sekunden Vorsprung vor Garcia und deren spanischen Landsfrau Paula Blasi.

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Bahn: Omnium-Titel an Andres und Vogel

Der Hattrick ist perfekt: Nach 2024 und 2025 führte an den Schweizer Meisterschaften im Omnium auch in diesem Jahr kein Weg Michelle Andres vorbei. Die 28-Jährige holte sich im Velodrom in Grenchen die Goldmedaille im olympischen Mehrkampf vor Lorena Leu und Jasmin Liechti. Bei den Männern darf sich Alex Vogel zum zweiten Mal nach 2020 Schweizer Meister im Omnium nennen. Der 27-Jährige verwies Noah Bögli und den letztjährigen Titelhalter Matteo Constant auf die weiteren Plätze. Neben den Elite-Rennen ging es in Grenchen auch bei den Junioren um Edelmetall – dabei setzte sich Noah Schnyder durch. Der Seeländer triumphierte vor Antoine Salamin und Jann Salm. Für die Fahrerinnen und Fahrer der Elite-Kategorie gilt es ab dem 1. Februar wieder ernst – dann stehen in der türkischen Millionenstadt Konya die Europameisterschaften an.

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Radquer: Kuhn einmal mehr in der erweiterten Weltspitze

Derweil machte der Radquer-Weltcup für einmal nicht im Norden, sondern im spanischen Benidorm Halt. Der zweitletzte Wettkampf vor der anstehenden WM im niederländischen Hoogerheide diente zugleich als wichtiger Formtest. Entsprechend hochkarätig besetzt war das Starterfeld an der berühmten Costa Blanca im Osten Spaniens. Mit dabei war auch der zum insgesamt vierten Mal frischgebackene Schweizer Meister Kevin Kuhn. Den angestrebten ersten Top-Ten-Platz der Saison verpasste der Zürcher, klassierte sich als 14. jedoch einmal mehr in der erweiterten Weltspitze. Loris Rouiller, in der Vorwoche an den Schweizer Meisterschaften in Schneisingen als Dritter auf dem Podest, belegte den starken 22. Rang.

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