WM Hulst
Kuhn mit zweitbestem WM-Resultat, Kugler mit positiver Bilanz
Nahe an den Top Ten: Kevin Kuhn vermag sein Potenzial im WM-Rennen abzurufen. Bild: Elisa Haumesser
Kevin Kuhn fährt an den Weltmeisterschaften in den Niederlanden auf Rang 11, Loris Rouiller schafft den Sprung in die Top 20.
An den Radquer-Weltmeisterschaften in Hulst (NED) hat der einheimische Ausnahmekönner Mathieu van der Poel zum achten Mal den Titel gewonnen und ist damit alleiniger Rekordweltmeister. Der Titel in Hulst ist Van der Poels Vierter in Serie. Diesbezüglich zieht er mit dem legendären Schweizer Albert Zweifel gleich, welcher von 1976 bis 1979 ungeschlagen blieb.
Der amtierende Schweizermeister Kevin Kuhn zeigte eine ausgezeichnete Leistung und verpasste die Top Ten als Elfter um lediglich neun Sekunden. Es handelt sich um das zweitbeste WM-Resultat des 27-jährigen Zürcher Oberländers in der Elite-Kategorie. Weiter vorne eingereiht hatte sich der U23-WM-Silbermedaillengewinner von Dübendorf (2020) einzig vor vier Jahren in Fayetteville (USA), als er Achter geworden war. Der Waadtländer Loris Rouiller belegte als zweitbester Schweizer den 20. Platz.
Nationaltrainer Andreas Kugler war mit den Darbietungen zufrieden. „Kevin hat in einem Rennen auf hohem Niveau eine gute Leistung gezeigt“, hält der Ostschweizer fest und erwähnt Loris Rouiller, welcher ausgezeichnet gestartet sei, mit dem einsetzenden Regen dann jedoch etwas Schwierigkeiten bekundet habe. U23-Athletin Jana Glaus landete auf Rang 22 – „ungefähr dort, wo wir sie erwartet hatten“.
Unter dem Strich fällt Kuglers WM-Fazit insbesondere dank Rang 5 von Juniorin Shana Huber und dem sechsten Platz von Jolanda Neff äusserst positiv aus: „Wir fahren mit zwei Top-6-Plätzen nach Hause, das darf sich sehen lassen.“
