WM Hulst
In den Niederlanden wird um Regenbogentrikots gekämpft
Jan Christen hatte 2022 in Fayetteville (USA) Gold bei den Junioren gewonnen. Bild: Balint Hamvas
Am Wochenende werden in Hulst die Radquer-Weltmeisterschaften ausgetragen. Bekannteste Athletin im siebenköpfigen Schweizer Team ist Jolanda Neff.
Vier Jahre sind vergangen, seit sich der damalige Junior Jan Christen in Fayetteville (USA) als Radquer-Weltmeister feiern lassen konnte; es handelt sich gleichzeitig um den bis anhin letzten WM-Medaillengewinn für die Schweiz. Gehörte der Aargauer damals zum Favoritenkreis, käme ein Podestplatz für Swiss Cycling an den Weltmeisterschaften vom Wochenende in Hulst (NED) einer Überraschung gleich. Über die besten Aussichten, sich unter den Besten einzureihen, verfügt Juniorin Shana Huber. Die erst 16-jährige Aargauerin hat zwei Weltcup-Podestplätze vorzuweisen, den zweiten realisierte sie am vergangenen Sonntag in Hoogerheide (NED).
Derweil steht Jolanda Neff vor ihrer zweiten WM-Teilnahme. 2019 reihte sich die Mountainbike-Olympiasiegerin von Tokio im dänischen Bogense als Sechste ein, in diesem Winter stellt der fünfte Rang im Weltcuprennen von Namur (BEL) das wertvollste Resultat dar. Kevin Kuhn wiederum ist bestrebt, den Schwung des letzten Wochenendes – am Samstag resultierte beim Weltcup in Maasmechelen (BEL) Rang 7 – mitzunehmen und sich in den Top Ten zu klassieren. Letzteres ist ihm an Weltmeisterschaften erst einmal geglückt, und zwar vor vier Jahren in Fayetteville, als er nach hervorragender Darbietung Achter wurde.
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