WM Santiago de Chile
Guter Auftritt des Schweizer Frauen-Vierers
Jasmin Liechti, Fabienne Buri, Annika Liehner und Aline Seitz (von links) fahren auf Platz 6. Bild: Arne Mill
Das Quartett von Swiss Cycling fährt auf Rang 6, zur Qualifikation für den kleinen Final fehlen knapp drei Sekunden.
An den Bahnrad-Weltmeisterschaften in Santiago de Chile hat der Schweizer Frauen-Vierer die Mannschaftsverfolgung auf Rang 6 beendet. In der Hauptrunde benötigten Fabienne Buri, Jasmin Liechti, Annika Liehner und Aline Seitz für die 4000 Meter lange Strecke 4:18,266 Minuten – zwei Hundertstel mehr als in der Qualifikation und rund neun Zehntel mehr als der direkte Konkurrent aus Japan.
Das Quartett hat damit das beste WM-Resultat seit der im Jahr 2017 erfolgten Lancierung des Schweizer Frauen-Bahnprojekts egalisiert, wobei der Auftritt in Chile höher einzuschätzen ist als jener vor Jahresfrist in Dänemark. In Südamerika war das Team um über vier Sekunden schneller als in Nordeuropa, zudem sind die Titelkämpfe in Santiago besser besetzt als jene in Kopenhagen.
Im Ausscheidungsrennen reihte sich die sich noch im U23-Alter befindende Urnerin Lorena Leu unter 24 Teilnehmerinnen als Neunte ein.
