SM Schneisingen
Dreikampf bei den Frauen, klarer Favorit bei den Männern
Titelverteidigerin Rebekka Estermann (Bild) sieht sich in Schneisingen mit starker Konkurrenz konfrontiert. Bild: Elisa Haumesser
An den Schweizermeisterschaften im Radquer wird Rebekka Estermann von den MTB-Spezialistinnen Jolanda Neff und Alessandra Keller herausgefordert. Kevin Kuhn tritt derweil als klarer Favorit an.
Am kommenden Sonntag wird Schneisingen erstmals Austragungsort der Radquer-Schweizermeisterschaften sein. Sportarten-übergreifend organisiert der Velo-Club Alperose Schneisingen die fünften nationalen Titelkämpfe in seiner Vereinsgeschichte. Über alle Kategorien betrachtet sind rund 200 Teilnehmende gemeldet.
Bei den Männern gilt Titelverteidiger Kevin Kuhn als klarer Favorit. Der dreifache Landesmeister strebt trotz fehlender Streckenkenntnis seinen vierten Titelgewinn an. Herausgefordert wird der erfahrene Zürcher Oberländer unter anderen von Dario Lillo, Loris Rouiller und Lars Sommer.
Im Frauenrennen trifft Titelverteidigerin Rebekka Estermann auf Cross-Country-Olympiasiegerin Jolanda Neff. Die 33-jährige St. Gallerin, 2019 erstmals Schweizermeisterin im Radquer geworden, hat in diesem Winter mehrere Weltcuprennen bestritten, sich in jenem von Namur als Fünfte klassiert und sich zuletzt stets vor Estermann eingereiht.
Ebenfalls gemeldet ist Alessandra Keller. Die Short Track-Weltmeisterin von Zermatt, welche an den nationalen Radquer-Titelkämpfen von 2022 bis 2024 dreimal in Folge die Goldmedaille gewann, hat in diesem Winter noch keinen Radquer-Wettkampf bestritten.
Die Rennen finden auf der bekannten Strecke des Oktober-Rennens „Alperose-Quer“ statt, könnten jedoch bei winterlichen Bedingungen ganz anders verlaufen. Ehrenstarter der Elite-Rennen ist der fünffache Weltmeister Albert Zweifel.
