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Weekend Wrap Up

Christen mit Husarenritt, Schmid und Rüegg in Australien vorne dabei, überragender Start in die Bahn-EM

Erster Sieg an einer mehrtägigen Tour: Jan Christen triumphiert in der Wüste. Bild: Facebook/UAE Team Emirates

In diesem Gefäss werden die Radsport-Events des Wochenendes aus Schweizer Sicht zusammengefasst. Jan Christen gewinnt die letzte Etappe der AlUla Tour solo und feiert den Gesamtsieg. Mauro Schmid (4.) und Noemi Rüegg (7.) fahren in Australien im Sprint um den Sieg. Eine Silbermedaille und zwei Schweizer Rekorde gibt’s zum Start in die Bahn-EM.

Strasse: Sieg an der AlUla-Tour – Christen brilliert in der Wüste

Ein Husarenritt in der Wüste: Nach 164 Kilometern erreichte Jan Christen die 5. und letzte Etappe der AlUla Tour – einer Rundfahrt der zweithöchsten Kategorie – als Solosieger. Mit diesem Erfolg feierte der 21-jährige Aargauer vom Team UAE Emirates seinen sechsten Profisieg; er gewann zugleich erstmals in seiner Laufbahn die Gesamtwertung. Im Gesamtklassement kletterte er von Platz 14 an die Spitze und setzte sich mit einem Vorsprung von 15 Sekunden auf den Kolumbianer Sergio Higuita durch. Yannis Voisard, bis zur letzten Etappe noch Leader der Tour, belegte am Ende den sechsten Rang.

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Strasse: Schmid in Australien erneut vorne mit dabei

Mit grossen Ambitionen und dem Vorjahressieg im Gepäck reiste Mauro Schmid nach Australien ans Cadel Evans Great Ocean Road Race. Und er brillierte erneut; zwar verpasste er es, seinen Sieg nahe Melbourne zu verteidigen. Im zur World Tour gehörenden Rennen belegte der Zürcher am Sonntag aber den starken vierten Platz. Den Sprintentscheid gewann der Däne Tobias Andresen. Joel Suter, der zweite Schweizer im Feld neben Schmid, musste das rund 182 Kilometer lange Rennen vorzeitig aufgeben.

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Strasse: Rüegg sprintet wieder in die Top Ten

Am Great Ocean Road Race trugen auch die Frauen ein Eintagesrennen der höchsten Stufe aus. Auch hier wusste sich eine Schweizerin in Szene zu setzen: Noemi Rüegg hielt sich bis zum Schluss in der elfköpfigen Spitzengruppe; die Zürcherin sprintete zum Schluss auf den siebten Rang. Schon zu Beginn der Saison hatte sie mit ihrem Triumph bei der Tour Down Under ihre hervorragende Frühform unter Beweis gestellt.

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Bahn: Schweizer Team brilliert zum Auftakt in Konya

Gleich mehrere dicke Ausrufezeichen setzten die Schweizer Bahn-Fahrerinnen und Fahrer am Sonntag zum Start in die EM in der Türkei. Eine sensationelle Aline Seitz sorgte mit Silber im Scratch-Rennen für die erste Medaille überhaupt bei den Frauen an einer Bahn-EM. Zuvor senkten in den Mannschafts-Verfolgungen sowohl der Frauen-Vierer (mit Michelle Andres, Lorena Leu, Jasmin Liechti und Annika Liehner) als auch der Männer-Vierer (mit Noah Bögli, Mats Poot, Pascal Tappeiner und Alex Vogel) in der Qualifikation den Schweizer Rekord deutlich. Beide Teams dürfen weiter auf den Finaleinzug hoffen.

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Radquer: Positive WM-Bilanz für Nati-Trainer Kugler

Am Wochenende ging im niederländischen Hulst die Radquer-WM über die Bühne. Und zwei Schweizerinnen mischten am Samstag gleich im Kampf um die Medaillen mit. Zuerst schnappte sich die erst 17-jährige Shana Huber einen starken fünften Rang bei den Juniorinnen, worauf Jolanda Neff bei den Elite-Fahrerinnen als Sechste ebenfalls zu brillieren wusste. Ihr fehlten elf Sekunden auf Bronze. Kevin Kuhn sorgte mit Rang 11 in einem hochdotierten Feld für das zweitbeste WM-Resultate seiner Karriere. Unter dem Strich fällt Nati-Trainer Andi Kuglers WM-Fazit positiv aus: „Wir fahren mit zwei Top-6-Plätzen nach Hause, das darf sich sehen lassen.“

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