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EKZ Cross Tour

Ausgezeichnete Schweizer Leistungen in Hittnau

Kevin Kuhn – die grosse Figur des Renntags in Hittnau. Bild: EKZ CrossTour

Anders als gewohnt, aber nicht minder spannend: Am Berchtoldstag fand in Hittnau der Final der EKZ CrossTour statt. Kevin Kuhn entschied das Rennen vor Timon Rüegg und Lars Forster für sich; der Zürcher triumphierte auch in der Gesamtwertung. Bei den Frauen setzte sich die Luxemburgerin Christine Majerus durch; Gesamtsiegerin wurde die Tagesfünfte Nicole Koller.

155 Fahrerinnen und Fahrer aus 12 Nationen nahmen die anspruchsvolle Radquer-Strecke rund um den alten Schlossberg in Hittnau unter die Räder. Corona-bedingt wurden nur drei Rennen ausgetragen.

Die Luxemburgerin Christine Majerus entschied jenes der Frauen für sich – mit knapp 25 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Deutsche Elisabeth Brandau. EKZ CrossTour-Rekordhalterin Eva Lechner aus dem Südtirol (7 Tagessiege 1 Gesamtsieg) fuhr auf Platz drei. Nach einem Sturz in der letzten Runde musste sie ihren hartumkämpften zweiten Platz hergeben. Nicole Koller fuhr auf Platz 5 und konnte sich so den Gesamtsieg sichern. «Ich freue mich sehr, dass es für diesen Sieg gereicht hat, obwohl ich mit meiner heutigen Leistung nicht ganz zufrieden bin», liess Koller verlauten. Beste U19-Juniorin wurde die Appenzellerin Monique Halter; sie wurde hervorragende Neunte.

Kevin Kuhn Tages- und Gesamtsieger

Äusserst zufrieden mit seiner Leistung zeigte sich Kevin Kuhn. Der U23-WM-Silber-Gewinner von Dübendorf lieferte sich mit Lars Forster, Timon Rüegg, Loris Rouiller und dem Belgier Lander Loockx bis zum Schluss einen spannenden Spitzenkampf um den Sieg. «Es war ein hart umkämpftes Rennen. Darum freue ich mich sehr, dass es zum heutigen Sieg gereicht hat», sagte Kuhn. Er sicherte sich damit auch den Triumph in der Gesamtwertung der EKZ CrossTour. Auf den zweiten Platz fuhr Timon Rüegg, dicht gefolgt vom amtierenden Schweizer Meister Lars Forster. Aufgrund einer Rückenverletzung konnte der vormalige Gesamtleader Vincent Baestaens aus Belgien in Hittnau nicht antreten. So war letztlich das Siegerpodest der Gesamtwertung identisch mit jenem der Tageswertung.

Dank seines dritten Schlussrangs wurde der Berner Oberländer Nils Aebersold seiner Rolle als Favorit auf den U19-Gesamtsieg gerecht; er sicherte sich den Pokal. Den Tagessieg holte sich der Wiesendanger Finn Treudler, gefolgt vom Tschechen Pavel Jindrich. Jindrich führte das Feld von Beginn weg an, doch Treudler griff im letzten Anstieg nochmals an, zog an Jindrich vorbei und fuhr mit knapp 40 Sekunden Vorsprung ins Ziel.

Neue Partner gesucht

Publikum gab es keines an der Strecke, doch die rund 50 Helferinnen und Helfer des VC Hittnau sorgten für gute Stimmung. OK-Präsident Thomas Frei zeigte sich so auch zufrieden; er sagte, man sei für die Schweizermeisterschaften vom 10. Januar bereit. Die Titelkämpfe finden wiederum am Schlosshügel in Hittnau statt. Während der nächste Radquer-Wettkampf feststeht, ist die Zukunft der CrossTour noch ungewiss. Denn der langjährige Presentingpartner EKZ verlängert seinen Vertrag als Namensgeber und Hauptsponsor nach sieben Jahren nicht mehr. «Wir sind extrem dankbar für das enorme Engagement und Commitment der EKZ während zehn Jahren im Schweizer Radquersport. Ohne EKZ hätte der Radquersport in der Schweiz keinen solchen Aufschwung erlebt», ist OK-Präsident der EKZ CrossTour überzeugt. Nun geht es an die Suche für neue Partner. Obwohl sich diese als schwierig erweist, zeigt sich Rocha zuversichtlich: «Die CrossTour verbindet Breiten-, Nachwuchs- und Leistungssport, bietet attraktive Publikumsevents und viel Medienpräsenz, so ist sie ein spannendes Produkt für Partner und Sponsoren».

Text: EKZ Cross Tour

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