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Swiss Cycling Weekly

Tour de France mit Schweizer Trio, Trial-SM in der Romandie

Fünfte Tour de France, zehnte Grand Tour: Silvan Dillier (hier am Gotthard anlässlich der Tour de Suisse) ist fixer Bestandteil der Entourage von Weltmeister Mathieu van der Poel. Bild: Alpecin-Deceuninck

Am Samstag beginnt für Stefan Bissegger, Silvan Dillier und Stefan Küng die Tour de France. Die Schweizer MTB-Elite misst sich in Davos, die Trial-Champions werden in Ropraz gekrönt.

Am Samstag beginnt die 111. Austragung der Tour de France; die Startetappe führt von Florenz nach Rimini. Was nach Dolce Vita klingt, entpuppt sich bei genauerem Hinschauen als anspruchsvoller Ritt durch den Apennin. Es folgen zwei weitere, ungleich flachere Etappen in Italien, ehe das Peloton am Dienstag nach Frankreich dislozieren wird. Schweizerseits sind Stefan Bissegger, Silvan Dillier und Stefan Küng nominiert worden; Bissegger und Küng dürften nicht zuletzt das 25 km lange, weitgehend flache Zeitfahren vom 5. Juli im Fokus haben. Die zweite Einzelprüfung findet am Schlusstag statt; auf 33 km müssen 650 Höhenmeter bewältigt werden. Weil nur fünf Tage nach der Derniere die Olympischen Spiele beginnen werden, geht die Tour in Nizza und nicht wie üblich in Paris zu Ende.

Die U23-Champions werden in Süddeutschland ermittelt

Am Sonntag finden in Bruchsal-Obergrombach bei Karlsruhe die Vierländermeisterschaften in der U23-Kategorie statt. Bei den Männern werden erstmals in einem Rennen vier Meistertitel vergeben; bei den Frauen ist die Delegation aus Österreich schon vor Jahresfrist im thurgauischen Märwil Teil des Events gewesen. Gefahren wird auf einem 12,4 km langen Rundkurs; die Frauen treten am Morgen, die Männer am Nachmittag an. Die Kooperation der Verbände aus Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz führt zu grösseren Teilnehmerfeldern und damit auch zu einem höheren Niveau. Schweizerseits werden die Nachfolgerin von Linda Zanetti und der Nachfolger von Elia Blum gesucht.

MTB: Am Jakobshorn misst sich die helvetische MTB-Elite

Der dritte Event im Rahmen der ÖKK Bike Revolution findet in Davos statt. Lars Forster, Marcel Guerrini und Alessandra Keller sehen sich vornehmlich mit nationaler Konkurrenz konfrontiert.

Unmittelbar nach der Weltcup-Premiere in Crans-Montana werden die wichtigsten Cross-Country-Rennen des Wochenendes erneut in der Schweiz durchgeführt. Beim dritten Event der ÖKK Bike Revolution in Davos dürfte der Sieg über Lars Forster und Marcel Guerrini führen. Herausgefordert werden die arrivierten Einheimischen unter anderen vom Dänen Sebastian Fini Carstensen sowie von «jungen Wilden» wie dem Zürcher Luca Schätti, der von Woche zu Woche stärker wird und in Crans-Montana mit Rang 12 ein Ausrufezeichen gesetzt hat. Im Frauenrennen gebührt die Rolle der Favoritin Alessandra Keller.

Die Haute-Savoie lädt zum vielfältigen MTB-Spektakel

In den nächsten zwei Wochen ist der MTB-Weltcup im Département Haute-Savoie (FRA) zu Gast. Eröffnet wird der kombinierte Event am Freitag mit den Enduro-Wettkämpfen in Combloux; tags darauf stehen in Megève die Marathon-Spezialistinnen und -Spezialisten im Einsatz. Am übernächsten Wochenende kommt es auf den WM-Strecken des Jahres 2022 in Les Gets in den Disziplinen Short Track, Downhill und Cross-Country zum Vergleich der Weltelite. Früh aufstehen heisst es für alle jene, die an diesem Samstag den Marathon bestreiten: Gestartet wird um 6 Uhr morgens, bei einer Streckenlänge von 100 km müssen rund 5000 Höhenmeter überwunden werden.

Trial: Leiser strebt den Gewinn des zehnten Meistertitels an

Am Samstag werden in Ropraz die nationalen Champions im Trial ermittelt.

Lucien Leiser ist der erfolgreichste Schweizer Trial-Athlet des vergangenen Jahrzehnts. Auf nationaler Ebene könnte der 29-jährige Jurassier am Samstag anlässlich der Schweizer Meisterschaften in Ropraz ein kleines Jubiläum feiern, hat er doch den Meistertitel in der 20-Zoll-Kategorie bis anhin neun Mal gewonnen. Ebenfalls Medaillensätze vergeben werden an den Titelkämpfen im Kanton Waadt in der 26-Zoll-Kategorie sowie bei den Frauen und den Junioren.

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