EYOF Banska Bystrica

Starke Schweizer Teamleistung im Strassenrennen

Hans Harnisch (Delegationsleiter), Muriel Furrer, Chloe Tschumi, Lara Liehner, Nicolas Halter, Florian Hochuli, Cedric Graf und die beiden U17-Nationaltrainer Julien Bossens und Martin Gujan (von links nach rechts). Bild: Swiss Olympic

Sowohl bei den Männern als auch Frauen zeigt das Schweizer Radteam eine starke Teamleistung – inklusive Top-5-Resultat, realisiert durch Cedric Graf.

Die Schweizer Radfahrer drücken dem heutigen Strassenrennen in mehrfacher Hinsicht den Stempel auf. Nicht nur beteiligen sie sich aktiv an der Führungsarbeit im Feld in der ersten von zwei Runden, sondern riskieren im zweiten Teil einiges im Kampf um die Medaillen.

Über mehrere Kilometer gelingt es Nicolas Halter gemeinsam mit seinem britischen Fluchtkollegen, das Feld auf Distanz zu halten. Erst kurz vor der Einfahrt in die Stadt werden die zwei eingeholt. Wer glaubte, damit seien die Schweizer Hoffnungen ausgeträumt, sah sich getäuscht. Unmittelbar bei der Einholung Halters attackiert mit Florian Hochuli der zweite Schweizer. Zwar gelingt es auch dem Aargauer nicht, sich entscheidend abzusetzen. Allerdings werden die Schweizer dennoch für ihren Aufwand belohnt, als Cedric Graf sich mit einen explosiven Schlusssprint den fünften Rang sichert. Die Ränge von Halter (15.) und Hochuli (8.) komplettieren das starke Teamergebnis in einem Feld mit den stärksten U-17 Junioren des Kontinents.

Auf dem 68 km langen Rundkurs durch Banská Bystrica und die umliegenden Hügel zeigten auch die Schweizer Radfahrerinnen am Vormittag eine gute Leistung. Diverse Fluchtgruppen versuchten insbesondere auf der zweiten und letzten Runde, aus dem Feld zu entkommen. Die Schweizerinnen halfen durch engagierte Führungsarbeit vorne im Feld mit, die Ausreisserinnen immer wieder einzufangen und es zeichnete sich bald ein Massensprint ab.

Durch kluge Führungsarbeit bereiteten die Britinnen ihrer Teamleaderinnen Cat Ferguson den Sprint vor, der bereits früh im leichten Anstieg der Zielgeraden lanciert wurde. Alle Schweizerinnen beendeten den Sprint in den Top 30 (15. Lara Liehner, 26. Muriel Furrer, 29. Chloe Tschumi) und erreichten damit im 78 Teilnehmerinnen umfassenden Feld das zuvor erklärte Ziel.

Entsprechend zufrieden zeigt sich Teamchef Hans Harnisch: «Unsere Athletinnen und Athleten haben in den Rennen gemerkt, dass sie mit den Besten ihres Jahrgangs mithalten können. Die Resultate werden Ansporn genug sein, sich technisch, taktisch und physisch weiter zu verbessern.»

Text: Swiss Olympic

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