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Cape Epic

Schweizer Triumph in Südafrika

Shaun Roy/Cape Epic

Souverän auf der Südhalbkugel: Europameister Lars Forster (links) und Weltmeister Nino Schurter gewinnen das bedeutendste Mountainbike-Etappenrennen der Welt Bild: Shaun Roy/Cape Epic

Nino Schurter und Lars Forster haben das prestigeträchtige Mountainbike-Etappenrennen Cape Epic gewonnen. Für Schurter handelt es sich bereits um den zweiten Gesamtsieg.

Vor zwei Jahren war Nino Schurter zusammen mit Matthias Stirnemann eher überraschend zu seinem ersten Sieg am Cape Epic gekommen. Aus der erfolgreichen Titelverteidigung im letzten Jahr wurde für den siebenfachen Weltmeister und Olympiasieger von 2016 im Cross-Country dann allerdings nichts. Stirnemann musste das Rennen wegen eines Infekts bereits nach der 1. Etappe aufgeben.

Schurter nahm zusammen mit dem Europameister Lars Forster einen neuerlichen Anlauf in Südafrika. Nach starkem Beginn mit drei Tagessiegen in Folge erlitt das Duo am vierten Tag einen Rückschlag. Ein Hinterrad-Defekt von Forster kostete viel Zeit. Die beiden fielen in der Gesamtwertung auf Platz 2 zurück.

Doch der St. Galler und der Bündner kämpften sich zurück. Sie sicherten sich nach acht anspruchsvollen Tagen mit 630 Kilometern und über 16’000 Höhenmetern den Gesamtsieg. Das zweitplatzierte deutsch-brasilianische Duo Manuel Fumic/Henrique Avancini distanzierten sie um acht Minuten.

Mit Urs Huber verpasste ein weiterer Schweizer das Podest nur knapp. Der Aargauer wurde an der Seite des Deutschen Simon Stiebjahn hinter den Italienern Damiano Ferraro/Samuele Porro Vierter.

Bei den Frauen stand einmal mehr die Dänin Annika Langvad zuoberst auf dem Podest. Die Cross-Country-Weltmeisterin von 2016 trat als Titelverteidigerin an und setzte sich an der Seite der Niederländerin Anna van der Breggen überlegen mit über einer halben Stunde Vorsprung auf das südafrikanisch-deutsche Duo Candice Lill/Adelheid Morath durch. Für die 35-jährige Langvad war es bereits der fünfte Gesamtsieg am Cape Epic. Als Dritte aufs Podest schaffte es die Schweizerin Ariane Lüthi, die zusammen mit der Polin Maja Wloszczowska ein Gespann bildete.

sda
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