Tour du Pays de Vaud

Scheurer: „Wir wollen den Heimvorteil nutzen“

Hoffnungsträger: Jan Christen (hier an der Strassen-WM 2021 in Flandern) verfügt über das Potenzial, in der Gesamtwertung ganz vorne dabei zu sein. Bild: Arne Mill

Am Auffahrtswochenende messen sich die besten Junioren aus 20 Nationen an der Tour du Pays de Vaud. Das Schweizer Nationalteam will in der Gesamtwertung mit Jan Christen und Ilian Alexandre Barhoumi vorne mitmischen.

Der UCI-Nationencup der Junioren (U19) umfasst zehn Rennen in neun verschiedenen Ländern, von Ende März bis Ende August. Die Tour du Pays de Vaud, einziger Schweizer Termin in dieser Serie, wird nach zweijähriger Covid-Pause zum 52. Mal ausgetragen.

Für Thomas Scheurer, den Sportlichen Leiter der Schweizer Nachwuchs-Selektion, sind die vier Tage in der Waadt das wichtigste Rennen in der ersten Hälfte der Strassensaison: «Unsere Aufgabe ist klar: Wir benötigen Nationencup-Punkte, es geht hier auch um die Anzahl der WM-Startplätze. Was konkret bedeutet, dass wir in der Gesamtwertung Fahrer in den Top 20 haben müssen.»

Gemäss Scheurer sind Jan Christen (Leuggern) und Ilian Alexandre Barhoumi (Bulle) diesbezüglich die Trümpfe im Sextett von Swiss Cycling: «Wir haben den Parcours rekognosziert und wollen den Heimvorteil nutzen. Ziel ist, mit Barhoumi und Christen in der Gesamtwertung vorne mitzumischen. Das Potenzial ist vorhanden, wir haben eine gute Mannschaft beisammen.»

Am Wochenende hat Barhoumi das stark besetzte Etappenrennen Juniorendriedaagse im belgischen Velzeke nach dem dritten Rang in der Schlussetappe als Gesamtsechster beendet.

Medienmitteilung: Tour du Pays de Vaud

Das Aufgebot von Swiss Cycling

Ilian Alexandre Barhoumi, 2005, Bulle FR
Jan Christen, 2004, Leuggern AG
Jonas Müller, 2004, Oberkirch LU
Tim Rey, 2004, Niederbipp BE
Leandro Schleuniger, 2005, Würenlos AG
Joel Tinner, 2004, Lyss BE

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