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EM s’Hertogenbosch

Rouiller mit den besten Perspektiven

Loris Rouiller präsentierte an den wenigen Quer-Wettkämpfen, die er in diesem Herbst bestreiten konnte, in ausgezeichneter Verfassung. Bild: Ego-Promotion

Am Wochenende finden in s’Hertogenbosch die Radquer-Europameisterschaften statt – Pandemie-bedingt unter besonderen Umständen. Das Programm umfasst lediglich vier Wettkämpfe, die Auswahl von Swiss Cycling 14 Athleten. Die Eliterennen werden auf Eurosport 2 live übertragen.

Die Einschränkungen der holländischen Behörden wirken sich auf das Programm der Radquer-Europameisterschaften in s’Hertogenbosch aus. Die Titelkämpfe vom Wochenende sollen zwar stattfinden, jedoch ohne Zuschauende und auch sonst in kleinerem Rahmen als vorgesehen: Die Rennen in der U19-Kategorie mussten gestrichen werden; es verbleiben vier Entscheidungen. Am Samstag treten die U23-Athleten und die Elite-Athletinnen an, tags darauf sind die U23-Athletinnen und die Elite-Athleten an der Reihe.

Wegen der Corona-Pandemie sind im Vorfeld der Europameisterschaften zahlreiche Rennen abgesagt worden. Aus diesem Grund mangelt es vielen Teilnehmenden an Vergleichswerten. An der Vormachtstellung der führenden Nationen – es handelt sich um Gastgeber Holland und Belgien – wird sich aber kaum etwas ändern. Trotz Abwesenheit der später in die Quersaison einsteigenden Aushängeschilder Mathieu van der Poel und Wout van Aert sind die beiden Auswahlen insbesondere in der Elite-Kategorie klar zu favorisieren.

Schweizerseits werden dem ehemaligen U19-Europameister Loris Rouiller (20) die besten Aussichten auf einen Spitzenplatz eingeräumt. Der seit der Saison 2018/19 in der U23-Kategorie antretende Waadtländer präsentierte an den wenigen Quer-Wettkämpfen, die er in diesem Herbst bestreiten konnte, in ausgezeichneter Verfassung. Kevin Kuhn wird versuchen, sich an seiner ersten EM in der Elite-Kategorie positiv in Szene zu setzen. Der Gesamtsieger des letztjährigen U23-Weltcups verfügt über das Potenzial, sich in den Top 15 einzureihen. Gleiches gilt für Timon Rüegg, welcher im Februar an den Weltmeisterschaften in Dübendorf als bester Schweizer auf Rang 13 gefahren war.

Trotz Selektion nicht nach Holland reisen kann U23-Athlet Timo Müller. Der Zürcher muss verletzungsbedingt auf die EM-Teilnahme verzichten.

Die Elite-Wettkämpfe werden auf Eurosport 2 live gezeigt. Die Übertragung des Frauenrennens beginnt am Samstag um 13.55 Uhr, jene des Männerrennens am Sonntag um 13.30 Uhr.

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