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WC Val di Sole

Nino Schurter gewinnt solo

Solo in Val di Sole: Nino Schurters Auftritt erinnert an die besten Zeiten des Rekordweltmeisters. Bild: Maxime Schmid

Nino Schurter kommt in der Olympiasaison immer besser in Fahrt. Der Bündner erringt in Val di Sole sechs Wochen vor dem Saisonhöhepunkt seinen 36. Weltcupsieg; die Schweizer überzeugen mit fünf Athleten in den Top 12 auch als Kollektiv. Nun folgt am nächsten Wochenende das Heimrennen in Crans-Montana.

Drei Wochen nach seiner Podest-Premiere in diesem Jahr triumphierte Nino Schurter in den italienischen Alpen solo. Der Rekord-Weltmeister verwies auf der physisch und technisch anspruchsvollen Naturstrecke im Trentino den Südafrikaner Alan Hatherly um sieben Sekunden auf Platz 2. Das Podest komplettierte der Franzose Mathis Azzaro, der sich im Dreiersprint unter anderem gegen Schurters Landsmann Filippo Colombo behaupten konnte.

Als Fünfter zeigte Colombo wie auch der im 7. Rang klassierte Marcel Guerrini eine hervorragende Leistung. Mathias Flückiger, der die Schweiz zusammen mit Schurter in Paris vertreten wird, wurde mit knapp zwei Minuten Rückstand Zwölfter. Als Achter rundete Lars Forster ein hervorragendes Schweizer Teamergebnis ab.

Nino Schurter präsentierte sich auf dem Weg zu seinem 36. Weltcupsieg, mit dem er seinen Rekord ausbaute, wie zu seinen besten Zeiten. Der 38-Jährige aus dem Bündnerland übernahm vom Start an das Zepter. Zu Beginn der fünften von sieben Runden schüttelte der Olympiasieger von Rio seinen letzten Begleiter Hatherly ab und fuhr bei der vierten Station in dieser Weltcup-Saison souverän dem ersten Sieg entgegen.

Für Schurter war es bereits der siebte Weltcupsieg in Val di Sole, wo er 2021 zudem auch einen seiner zehn WM-Titel errungen hatte und sich in seiner ganzen Karriere ausnahmslos auf dem Podest klassierte, wenn er antrat.

In einer Woche kann sich Schurter beim Heimrennen in Crans-Montana wieder mit Thomas Pidcock messen. Der Olympiasieger von Tokio hat nach seiner Teilnahme an der Tour de Suisse einen Start im Wallis angekündigt.

Keller fährt als beste Schweizerin in die Top 10

Die Schweizer Frauen zogen einen etwas weniger guten Tag ein. Als Beste des Septetts klassierte sich Alessandra Keller im 10. Rang. Drei Wochen nach ihrem 3. Platz in Nove Mesto konnte die Nidwaldnerin nur zu Beginn mit den Besten mithalten.

Im Ziel wies Keller, die klare Nummer 1 im Schweizer Team, mehr als vier Minuten Rückstand auf die französische Siegerin Pauline Ferrand-Prévot auf. Die fünffache Weltmeisterin fuhr vor der niederländischen Europameisterin Puck Pieterse und der Südafrikanerin Candice Lill zu ihrem neunten Weltcupsieg, dem zweiten in Folge.

Als zweitbeste Schweizerin klassierte sich Linda Indergand im 14. Rang. Ramona Forchini belegte Platz 17. Sina Frei, die Olympiazweite von 2021, landete bei ihrer Rückkehr in den Weltcup nach dem Anfang Mai erlittenen Handbruch auf Rang 19.

Text: Keystone-SDA

Das Podest bleibt für Alessandra Keller im Trentino ausser Reichweite. Bild: Maxime Schmid

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