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Tour de Suisse

Michael Albasini: „Ich denke, wir haben unsere Möglichkeiten ausgeschöpft“

Bild: Keystone-SDA

Michael Albasini hat die Tour de Suisse erstmals als Nationaltrainer bestritten. Der 40-jährige Ostschweizer spricht über die Leistungen des Swiss Cycling Teams und die Zukunft des Schweizer Strassenradsports.

Als Fahrer hast du die Tour de Suisse 15-mal bestritten. Wie hast du deine erste Landesrundfahrt als Nationaltrainer erlebt?

Michael Albasini: Am Steuerrad ist die Tour de Suisse schon ein anderer Event als auf der Strasse. Die Zeit verging wie im Flug, das ist ein gutes Zeichen (lacht). Gewiss, es war eine Herausforderung gewesen, erstmals für ein Team die Verantwortung zu tragen, aber es hat alles funktioniert. Ich habe es genossen, wieder an der Tour de Suisse sein zu können.

Wie beurteilst du den Auftritt deines Swiss Cycling Teams an der Tour de Suisse?

Unter dem Strich klar positiv. Unsere Athleten sind beherzt aufgetreten, haben sich gezeigt, und wir blieben von Stürzen verschont. Ich denke, wir haben unsere Möglichkeiten ausgeschöpft.

„Wir haben viele aufstrebende Fahrer mit grossem Potenzial in der Pipeline und dürfen den nächsten Jahren mit viel Vorfreude entgegenschauen.“

Michael Albasini
Wie beurteilst du die Darbietungen der Schweizer Athleten an der Tour de Suisse?

Die Bilanz ist sensationell. Stefan Küng gewann das Auftaktzeitfahren in Frauenfeld und trug das Leadertrikot. Stefan Bissegger wurde in Frauenfeld Zweiter und gewann in Gstaad. In den Bergen zündete Gino Mäder den Turbo und bescherte uns ein wunderbares Schlussbouquet! Wir haben viele aufstrebende Fahrer mit grossem Potenzial in der Pipeline und dürfen den nächsten Jahren mit viel Vorfreude entgegenschauen.

Apropos Zukunft: Wie geht es nach der Tour de Suisse weiter?

Fast nahtlos, stehen doch am Mittwoch in Chalet-à-Gobet die Schweizer Meisterschaften im Zeitfahren an. Am Sonntag, also wiederum nur vier Tage später, finden in Knutwil die Schweizer Strassenmeisterschaften statt. Es bleibt demnach nicht viel Zeit, sich auszuruhen. Nach der Strassen-SM wird der Fokus voll auf die Olympischen Spiele in Tokio ausgerichtet sein.

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