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Tour de Romandie

McNulty gewinnt das Zeitfahren, Voisard bleibt vorne dabei

Yannis Voisard liess sich eine gute Zeit notieren, obwohl er auf nassen Strassen antreten musste. Bild: Arne Mill

Brandon McNulty hat das Zeitfahren der Tour de Romandie rund um Oron für sich entschieden, sein UAE-Teamkollege Juan Ayuso das Leadertrikot übernommen. Der Jurassier Yannis Voisard wiederum vermochte seinen Top-Ten-Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen.

Brandon McNulty setzte sich dank einer frühen Startnummer und noch trockener Strasse durch. Die wohl beste Leistung des Tages zeigte dessen Teamkollege Juan Ayuso als Tages-Vierter mit 20 Sekunden Rückstand. Dieser Effort wurde mit der Übernahme des Leadertrikots belohnt.

Auch der Russe Alexander Wlassow, Sieger der Tour de Romandie 2022, wusste zu überzeugen. Er liegt als Dritter der Overall-Wertung nur zehn Sekunden zurück. Vorjahressieger Adam Yates hingegen dürfte mit 51 Sekunden Rückstand aus der Entscheidung gefallen sein.

„Ich bin in guter Position, um das Gelbe Trikot erfolgreich zu verteidigen“, kommentierte Ayuso die Ausgangslage fürs Wochenende. Der Spanier ist erst 21-jährig, hat aber schon mehrmals angedeutet, dass er ein ganz Grosser werden könnte. Vergangenen Sommer gewann er eine Etappe der Tour de Romandie und deren zwei an der Tour de Suisse. Und vor drei Wochen stand er nach der Baskenland-Rundfahrt zuoberst auf dem Podest.

Aus Schweizer Sicht hinterliess Yannis Voisard wie tags zuvor den stärksten Eindruck. Der Jurassier konnte seinen neunten Zwischenrang halten; die Differenz zwischen ihm und Ayuso beträgt 36 Sekunden. Auch der 19-jährige Jan Christen liegt mit 1:16 Minuten Rückstand als 28. weiterhin gut im Rennen.

Im Kampf ums Gesamtklassement musste Thibau Nys den Leader-Thron räumen. Der Belgier, sowohl als Junior 2020 in Dübendorf als auch als U23-Athlet 2023 Radquer-Weltmeister geworden, ist auf Rang 13 zurückgefallen. Trotz der mit 15 km geringen Renndistanz fielen die Abstände im Kampf gegen die Uhr beträchtlich aus. Nicht nur das Wetter, sondern auch die 300 Höhenmeter sorgten für eine Zäsur.

Am Samstag steht die zweite Bergetappe im Programm. In der Schlusssteigung hinauf nach Leysin dürfte die Entscheidung um den Gesamtsieg fallen.

Text: Keystone-SDA

Balmer mit gutem Gefühl - und einem Plan

Die jungen Athleten des Schweizer Nationalteams vermochten am Freitag in Oron nicht in den Kampf um die vorderen Plätze einzugreifen. Dafür sammelten sie auf der 15,5 km langen, technisch anspruchsvollen Strecke wertvolle Erfahrungen. Alexandre Balmer (87.) war der beste Fahrer der Landesauswahl; in der Gesamtwertung liegt er auf Rang 52. „Ich hatte heute ein gutes Gefühl, musste mich jedoch zuerst an das Zeitfahrvelo gewöhnen. Am Samstag werde ich versuchen, die richtige Ausreissergruppe zu erwischen und den Tag an der Spitze zu verbringen“, hielt der Neuenburger fest.

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