GP Priessnitz

Kleine Schweiz ganz gross

Bild: © Cycling photography

Marc Hirschi gewinnt eine Etappe der Friedensfahrt und belegt im Schlussklassement den dritten Rang. Swiss Cycling triumphiert in der Teamwertung.

Vor dem Fall der Berliner Mauer war die Friedensfahrt das wichtigste Amateur-Radrennen in den ehemaligen Ostblockstaaten. Seit gut einem Jahrzehnt liegt der Fokus der Veranstalter auf der U23-Kategorie, seit 2017 heisst der Event Grand Prix Priessnitz. Aus der Perspektive von Swiss Cycling wird die jüngste Auflage im Nordosten Tschechiens äusserst positiv in Erinnerung bleiben. Die Mannschaft von Danilo Hondo reüssierte in der Teamwertung, Marc Hirschi in der Königsetappe.

Vor dem letzten Teilstück hatte des Berners Rückstand auf Leader Samuele Battistella lediglich acht Sekunden betragen; es schien sogar der Gesamtsieg in Reichweite zu sein. Am Sonntag jedoch liess Tadej Pogacar die Konkurrenz 30 Kilometer vor Schluss stehen. Der Slowene erreichte das Ziel mit über einer Minute Vorsprung, zog damit am Italiener und am Schweizer vorbei. Hirschi beendete den Vierteiler als Dritter, Dimitri Bussard (10.) und Gordian Banzer (13.) reihten sich ebenfalls unter den ersten 15 ein. Gino Mäder, Reto Müller und Joab Schneiter komplettierten das Sextett.

«Unsere Jungs haben eine erstklassige Teamleistung erbracht – das macht Freude», hält Nationaltrainer Hondo fest. Für den Deutschen hat der Auftritt der Equipe auch eine persönliche Note, gewann er doch 1998 als aufstrebender Sprinter unter anderem eine Etappe der Friedensfahrt.

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