ÖKK Bike Revolution

Keller und Sarrou gewinnen in Chur

Eine Klasse für sich: Alessandra Keller realisiert in Chur einen Start-Ziel-Sieg. Bild: zvg

Im zweiten von drei Wettkämpfen im Rahmen der ÖKK Bike Revolution-Serie haben sich Alessandra Keller und der Franzose Jordan Sarrou durchgesetzt. Weltmeister und Co-Initiant Nino Schurter belegte in seiner Heimatstadt den vierten Platz.

Es war das angekündete Duell zwischen der Schweiz und Frankreich. Und es war spannend bis zur letzten Runde. Im City-Race in Chur, das Rennen startete in der Altstadt, ging es sehr taktisch zu und her. Und so bildete sich eine Spitzengruppe von fünf Fahrern – mit dabei die Bündner Vital Albin und Nino Schurter sowie Thomas Litscher und die Franzosen Jordan Sarrou und Titouan Carod.

Zusammen gingen sie auf die letzte Runde. Dort griff Sarrou, Weltmeister von 2020, im letzten Anstieg an und konnte so als Leader in die letzte Abfahrt reinfahren. Von dieser Position aus verteidigte er den ersten Platz bis in Ziel. Er schlug im Sprint Carod und Litscher. Die beiden Bündner kamen auf den Rängen vier und fünf ins Ziel – unter grossem Jubel der vielen Fans am Streckenrand.

Nino Schurter strahlte im Ziel trotz dem vierten Platz in alle Kameras und verteilte viele Autogramme. «Für mich ist der vierte Platz wie ein Sieg. Es hat viel Spass gemacht heute und ich habe die super Stimmung sehr genossen!». Der Mountainbike Weltmeister gehört zu den Initiatoren der ÖKK Bike Revolution und hat in Chur am Streckenbau mitgearbeitet.

Im Rennen der Frauen meldete sich die Nidwaldnerin Alessandra Keller mit einem Sieg an der Weltspitze zurück. Ihre gute Form hatte Keller bereits mit dem achten Platz beim Weltcup in Brasilien angedeutet. In Chur kannte sie mit ihren Gegnerinnen keine Gnade und feierte einen Start-Ziel Sieg. Gegen Rennmitte konnte die Niederländerin Anne Terpstra den Vorsprung etwas reduzierten. Doch dann stoppte sie die Aufholjagd mit einem Sturz gleich selber. Terpstra wurde am Ende Zweite – vor den Schweizerinnen Sina Frei, Ronja Blöchlinger und Ramona Forchini.

Das City-Rennen in Chur kam beim Publikum gut an. «Die Nähe zum Publikum ist in der Stadt automatisch intensiver. In einem vollen Rennkalender hat so ein Rennen natürlich Platz. Wir sind happy über die gute Stimmung; es hat Spass gemacht», liess sich Ralph Näf, Mit-Initiant der Serie, zitieren.

Neben den Profis waren in Chur am Wochenende auch fast 700 Kinder sowie Breitensporttreibende am Start. Wie beim Auftakt in Rivera kamen die Touren, welche den Fokus auf Genuss und Erlebnis setzten, sehr gut an.

Der dritte und letzte Event anlässlich der ÖKK Bike Revolution findet am 24. und 25. September in Huttwil statt.

Text: ÖKK Bike Revolution

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