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Swiss Cycling Weekly

Die TdS Women in der Romandie, das volle MTB-Programm im Trentino

Elise Chabbey verfügt über das Potenzial, an der Tour de Suisse Women zu glänzen. Bild: Keystone-SDA

Während die Strassenathleten seit Sonntag anlässlich der Tour de Suisse unterwegs sind, eröffnen die Athletinnen am Samstag die Tour de Suisse Women. Bei den Mountainbikern stehen Short Track, Cross-Country und Downhill auf dem Programm des Weltcupwochenendes in Val di Sole.

Chabbey ist in heimischen Gefilden vieles zuzutrauen

Vier Etappen, darunter ein Bergzeitfahren und zwei Rundkurse: Die gänzlich im französischsprachigen Teil der Schweiz stattfindende Tour de Suisse Women ist verhältnismässig kurz, aber überaus attraktiv und anspruchsvoll. Vorjahressiegerin Marlen Reusser muss aus gesundheitlichen Gründen auf die Teilnahme verzichten, aus Schweizer Sicht ruhen die Hoffnungen vornehmlich auf Elise Chabbey. Die kleine Genferin mit dem grossen Kämpferherzen verfügt über die Fähigkeiten, ganz vorne mitzumischen. Ebenfalls auf der provisorischen Startliste stehen die Bündnerin Elena Hartmann, die Zürcherinnen Noemi Rüegg und Petra Stiasny sowie eine Auswahl des Nationalteams – angeführt von MTB-Olympiasiegerin Jolanda Neff.

An der Tour de Suisse sind die Bergfahrer am Zug

Eröffnet worden ist die Tour de Suisse im Flachland, ab Mittwoch geht es in die Berge. Die Etappen 4 (Gotthardpass), 5 (Cari), 6 (Blatten), 7 (Villars-sur-Ollon) und das finale Zeitfahren von Aigle nach Villars-sur-Ollon enden allesamt unmittelbar nach längeren Anstiegen.

Ein Schweizer Trio tritt in Slowenien an

Am Mittwoch beginnt die fünf Massenstartetappen beinhaltende Tour of Slovenia. Schweizerseits stehen Fabio Christen, Robin Froidevaux und Simon Pellaud auf der Startliste der zur UCI Pro Series gehörenden Rundfahrt.

Im «Baby-Giro» werden die Talente gefordert

Der Giro d’Italia Next Gen, wie die Landesrundfahrt der U23-Kategorie heisst, hat aus Schweizer Sicht ausgezeichnet begonnen. Im Auftaktzeitfahren belegte Fabian Weiss Platz 3, nach der zweiten Etappe schlüpfte der Aargauer in Diensten des Tudor-Teams ins Trikot des Bergpreisleaders. Die Strecke des bis am Sonntag dauernden Rennens ist anspruchsvoll, zwei der letzten drei Etappen enden mit Bergankünften.

Mountainbike: Reich befrachtetes Programm beim Weltcup im Val di Sole

Von Freitag bis Sonntag wird der Mountainbike-Weltcup im Trentino fortgesetzt. Schweizerseits gilt das Interesse sowohl der Königsdisziplin als auch aufstrebenden Downhill-Nachwuchskräften.

In Val di Sole beginnt am Wochenende die zweite Tranche des Cross-Country-Weltcups. Stehen die Wettkämpfe für die Selektionierten im Zeichen der Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele in Paris, geht es für den grossen Rest um möglichst gute Platzierungen respektive möglichst viele Punkte für die Gesamtwertung. Das Tal im Trentino gehört längst zu den etablierten Weltcupveranstaltern; das dreitägige Programm umfasst in diesem Jahr Entscheidungen in den Disziplinen Short Track, Cross-Country und Downhill. Was die schnellste MTB-Sparte betrifft, erfreut sich die Schweiz rasant aufstrebender Nachwuchskräfte. Lisa Baumann fuhr am letzten Wochenende in Leogang auf Platz 4; so weit vorne war die 22-jährige Neuenburgerin zuvor nie klassiert gewesen. Gespannt sein darf man auch auf die Darbietung von Junior Mike Huter, der in Österreich als Dritter erstmals auf dem Podest stand.

BMX Racing: Aeberhard und Steiner mit guten Aussichten in Holland

In der holländischen Kleinstadt Tiel finden am Wochenende die Europacuprunden 7 und 8 im BMX Racing statt. Die EM-Finalisten Loris Aeberhard und Filib Steiner gehören zum Favoritenkreis.

Die Olympischen Spiele ausgeklammert, sind die relevanten internationalen BMX Racing-Wettkämpfe in der laufenden Saison bereits Geschichte. Wer sich für das Gipfeltreffen in Paris qualifiziert hat, bereitet sich darauf vor; die Delegation von Swiss Cycling beispielsweise trainiert dieser Tage auf der Olympiastrecke. Den restlichen Athletinnen und Athleten bietet sich am Wochenende in die Gelegenheit, auf einer kaum bekannten Strecke im holländischen Tiel Europacup-Konkurrenzen zu bestreiten. Schweizerseits machen unter anderen Loris Aeberhard und Filib Steiner davon Gebrauch. Sowohl der Berner als auch der letztjährige U23-Weltmeister aus Winterthur qualifizierten sich vor Wochenfrist in Verona für den EM-Final; es resultierten die Ränge 4 (Aeberhard) und 7 (Steiner). Rufen sie ihr Potenzial wiederum ab, kämpfen sie am Wochenende um den Sieg.

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