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EM Gent

Die nächste Generation lässt aufhorchen

Bild: BettiniPhoto

Die Schweizer Bahn-Talente haben sich an den Nachwuchs-Europameisterschaften in Gent in ausgezeichneter Verfassung präsentiert. Robin Froidevaux und Mauro Schmid bescherten der Schweizer Delegation im Madison den dritten Medaillengewinn.

Robin Froidevaux und Mauro Schmid verlassen Flandern als zweifache EM-Medaillengewinner. Der 20-Jährige aus Morges und der um ein Jahr jüngere Zürcher Unterländer beendeten den Madison-Wettkampf im belgischen Gent auf dem dritten Rang. Die beiden U23-Athleten waren bereits Teil jenes Schweizer «Vierers» gewesen, welcher am Donnerstag in der Mannschaftsverfolgung die Bronzemedaille gewonnen hatte. Letzteres gilt auch für Valère Thiébaud, am Freitag zudem Silber-Gewinner im Punktefahren.

Es fehlte sehr wenig, und das Duo Froidevaux/Schmid hätte Flandern sogar mit je drei Medaillen im Gepäck verlassen. Im Omnium hatte Froidevaux bis zum letzten Sprint des Punktefahrens auf Rang 3 gelegen, ehe er vom Deutschen Moritz Malcharek noch abgefangen wurde. Schmid raste in der Einzelverfolgung um lediglich 16 Hundertstel am Bronze-Platz vorbei Seitens der Frauen sorgte Aline Seitz für das Spitzenergebnis, die Aargauerin belegte im Punktefahren den vierten Rang.

Im Vergleich zum Vorjahr deutlich näher ans Podest herangerückt sind die U19-Athleten. Fabio Christen reihte sich im Punktefahren als Fünfter ein, Nicolo de Lisi beendete das Omnium auf Rang 6. De Lisi und Dominik Bieler wurden im Madison ebenfalls Sechste.

Der Ertrag der Delegation von Swiss Cycling – zu den drei Medaillen gesellten sich drei vierte Ränge – darf sich sehen lassen. Zumal mit Stefan Bissegger das womöglich grösste Talent dieser Generation gar nicht nach Belgien gereist ist, weil der Thurgauer dem Strassenradsport in diesem Sommer Priorität einräumt.

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