WM Fayetteville

Die Hoffnungen ruhen auf Kevin Kuhn

Bild: Balint Hamvas

Zum zweiten Mal werden die Weltmeisterinnen und Weltmeister im Radquer ausserhalb Europas ermittelt. Schweizerseits strebt Kevin Kuhn am Sonntag (ab 21.25 Uhr MEZ auf Eurosport 2) in Fayetteville (USA) den ersten Schweizer Top-10-Platz seit 2017 an.

Werden am Wochenende in Fayetteville die WM-Medaillen im Radquer vergeben, ruhen die Schweizer Hoffnungen auf Kevin Kuhn. Das Podest dürfte für den ehemaligen U23-WM-Zweiten in seiner zweiten Elitesaison noch ausser Reichweite bleiben, seinen Aufwärtstrend jedoch will der Zürcher Oberländer an den Titelkämpfen im US-Bundesstaat Arkansas bestätigen. Im Weltcup stiess er im Dezember einmal auf Rang 7 und vor knapp zwei Wochen sogar auf Platz 5 vor – die Form stimmt. In den Top 5 hatte sich letztmals vor sieben Jahren ein Vertreter von Swiss Cycling eingereiht.

Es handelte sich um den Unterwalliser Julien Taramarcaz, welcher 2013 in Louisville (Kentucky) anlässlich der ersten WM in den USA auf Rang 6 gefahren war. Kommt der im Februar 24-jährig werdende Landesmeister Kuhn auf dem bei trockenem Boden relativ schnellen Kurs in Fayetteville ohne Sturz und Defekt durch, kann er in diesen Bereich vorstossen. Der letzte Schweizer Top-10-Platz an einer WM datiert aus dem Jahr 2017, herausgefahren wurde er von Simon Zahner (9.). Zweiter Schweizer Teilnehmer im Elite-Wettkampf ist der Unterwalliser Gilles Mottiez.

Als meistgenannte Gold-Anwärter steigen am Sonntag Mountainbike-Olympiasieger Tom Pidcock und Weltcup-Gesamtsieger Eli Iserbyt ins Rennen; Titelverteidiger Mathieu van der Poel muss verletzungsbedingt passen. Die Frauen treten bereits am Samstag an, die Favoritenrolle teilen sich Titelverteidigerin Lucinda Brand und ihre holländische Landsfrau Marianne Vos. Schweizerinnen stehen keine am Start.

Über gute Aussichten auf Top Ten-Klassierungen verfügt die Delegation von Swiss Cycling auch in den Nachwuchskategorien. Das gilt insbesondere für die U23-Athleten Loris Rouiller und Dario Lillo sowie Junior Jan Christen. (sda/SC)

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