Weltcup Downhill

Die Hoffnungen ruhen auf Camille Balanche

Bild: Ego-Promotion

Am Wochenende beginnt im französischen Lourdes die Weltcupsaison in der Mountainbike-Disziplin Downhill. Schweizerseits mischt Ex-Weltmeisterin Camille Balanche ganz vorne mit.

Der Downhill-Sport befindet sich auf dem Weg zurück zur Normalität. Hätten in den letzten beiden Jahren Pandemie-bedingt relativ wenige Wettkämpfe stattgefunden, sei der Kalender in der Saison 2022 gut gefüllt, sagt die Schweizer Nationaltrainerin Alice Kühne.

Los geht es am Wochenende mit dem Weltcupauftakt in Lourdes. Aus Schweizer Sicht finden sich die besten Perspektiven in der Elite-Kategorie der Frauen. Camille Balanche, 2020 in Leogang Weltmeisterin geworden, kämpfte in der letzten Saison bis zum Final in Snowshoe um den Triumph im Gesamtweltcup. Letztlich musste sich die Neuenburgerin nach hochstehendem Dreikampf der Österreicherin Valentina Höll und der Französin Myriam Nicole geschlagen geben. Aufgrund des Rücktritts von Emilie Siegenthaler hat sich hinter Balanche eine Lücke geöffnet. Kühne ist jedoch zuversichtlich, dass die talentierten Juniorinnen um Delia Da Mocogno und Emma Iten das Loch dereinst schliessen werden.

Seitens der Männer ist die nationale Spitze breiter, die globale dafür ein Stück weiter entfernt. Was nicht zuletzt auf der ungleich höheren Leistungsdichte beruht. Kühne spricht von einer erfreulichen Entwicklung im Schweizer Team, auf Weltcupniveau traut sie den besten Athleten Top-20-Klassierungen zu. Das gilt insbesondere für den erst 21-jährigen Yannick Bächler und den wiedererstarkten Routinier Jérôme Caroli.

Unter dem Strich sei die Verfassung der Athletinnen und Athleten in diesem Frühling besser als vor einem Jahr, hält die Bündnerin fest. Die Situation beruht auf den Fakten, wonach die Strecken in der Schweiz früher schneefrei geworden sind und es wieder einfacher geworden ist, in wärmere (Trainings-)Gefilde zu reisen.

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