EM Zolder
Der Frauenvierer hat den Landesrekord im Visier
Bild: Arne Mill
Von Mittwoch bis Sonntag finden in Zolder die Bahn-Europameisterschaften statt. Die Schweiz ist mit einer jungen Auswahl vertreten, nominiert worden sind sechs Athletinnen und sieben Athleten.
Im Schweizer Bahn-Nationalteam hat längst die Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles begonnen. Kernziel ist – bei beiden Geschlechtern – die Qualifikation in der Mannschaftsverfolgung, weil diese auch die Startberechtigungen im Madison und im Omnium mit sich bringen würde. Kurzfristig geht es bei den am Mittwoch beginnenden Europameisterschaften in Zolder vornehmlich darum, die im Herbst an der WM in Kopenhagen demonstrierten Fortschritte zu bestätigen. Im Frauen-Vierer wird in Belgien konkret die Verbesserung des Landesrekords angestrebt – jener Marke von 4:21,751 Minuten, welche vor zwei Jahren an der EM in Grenchen mithilfe von Marlen Reusser aufgestellt wurde.
Einzelverfolgung der Frauen neu über vier Kilometer
Im Hinblick auf das neue Jahr hat der Weltverband UCI etliche Wettkampfdistanzen angepasst – mit dem Ziel, die Programme von Frauen und Männern einander anzugleichen. Schweizerseits am relevantesten ist die Änderung in der Einzelverfolgung der Frauen, deren Pensum nun auch vier (und nicht mehr drei) Kilometer umfasst. In Zolder wird es demnach eine neue Landesrekordhalterin geben. Derweil wird die Bernerin Fabienne Buri mit ihrer Marke von 3:33,242 Minuten (2022) als 3-km-Rekordhalterin in die Schweizer Radsportgeschichte eingehen.
Hier geht es zum Aufgebot von Swiss Cycling und zum EM-Zeitplan.
