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Florian Vogel

Der Dauerbrenner steigt um

EM-Silber mit 37 Jahren: Florian Vogel musste in Brünn einzig Mathieu van der Poel den Vortritt lassen. Bild: Ego-Promotion

Mountainbike-Spezialist Florian Vogel beendet nach 21 WM-Teilnahmen in Folge seine Profikarriere. Der 37-jährige Doppel-Europameister verbleibt in Diensten von Swiss Cycling. Er leitet künftig den regionalen Stützpunkt Zug/Zentralschweiz.

Zwei Europameistertitel, zwei Weltcupsiege, drei WM-Medaillen – und vieles mehr: Der zweimalige Olympiateilnehmer Florian Vogel gehört zu den erfolgreichsten Schweizer Radsportlern der vergangenen zwei Jahrzehnte. Nun hat der seit geraumer Zeit am oberen Zürichsee lebende Aargauer entschieden, seine Profikarriere zu beenden. «Im Weltcuprennen von Albstadt konnte ich mich als Fünfter nochmals unter den Besten einreihen, an der EM in Brünn gewann ich hinter Mathieu van der Poel Silber. Damit schloss sich für mich ein Kreis, hatte ich doch 1999, also 20 Jahre zuvor, als Junior meine erste EM-Medaille gewonnen», hält der 37-Jährige fest. Von Vogels aussergewöhnlicher Konstanz zeugt die Tatsache, 21 Mal in Folge an Weltmeisterschaften teilgenommen zu haben. Auf diese Serie sei er besonders stolz, lässt der Familienvater verlauten.

Bei Florian Vogel dreht sich auch nach der Karriere vieles um den Radsport. Er lässt sich in Magglingen zum Berufstrainer ausbilden, übernimmt die Leitung des regionalen Stützpunkts Zug/Zentralschweiz und verbleibt damit in Diensten von Swiss Cycling. Beim Biketeam Solothurn wirkt er als Sportlicher Leiter, sein Trainerengagement baut er auch auf privater Basis aus. Gemeinsam mit dem Schweizer U19-MTB-Nationaltrainer Martin Gujan betreibt Vogel die Velocoach GmbH, zu deren Kunden Athleten aller Leistungsklassen gehören.

Die Konstanz in Person: Florian Vogel hat an 21 Weltmeisterschaften in Folge teilgenommen. Bild: Ego-Promotion

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