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The Digital Swiss 5

Dennis zieht mit Küng gleich, Frank stärkster Schweizer

Guter Auftritt im TV-Studio: Mathias Frank reiht sich als Zehnter ein. Bild: Screenshot SRF

Im letzten Wettkampf der Indoor-Cycling-Serie „The Digital Swiss 5“ reüssiert Rohan Dennis, welcher bereits am Mittwoch der schnellste gewesen war. Das Fazit von OK-Mitglied Olivier Senn fällt positiv aus.

Nach Stefan Küng am Samstag feierte auch Rohan Dennis zum Abschluss der virtuellen Rennserie „The Digital Swiss 5“ seinen zweiten Sieg. Der Zeitfahr-Weltmeister gewann die 5. Etappe über 36 Kilometer und 950 Höhenmeter von Camperio nach Disentis-Sedrun mit einem Vorsprung von zwölf Sekunden auf den Iren Nicholas Roche, welcher am Freitag reüssiert hatte.

Es sei diesmal viel härter gewesen als beim Sieg in der 1. Etappe, liess der Australier Dennis gegenüber dem Schweizer Fernsehen verlauten. So mussten die Fahrer den Lukmanierpass überwinden. Der Däne Jonas Vingegaard komplettierte das Podest. Als bester der vier gestarteten Schweizer reihte sich Mathias Frank im 10. Rang ein. Der 33-jährige Luzerner, dessen Daten in der 1. Etappe wegen eines technischen Problems nicht übertragen worden waren, verlor 1:32 Minuten. Mit diesem Rückstand konnte er mehr als gut leben.

„The Digital Swiss 5“ war als temporärer Ersatz für Strassenrennen ins Leben gerufen worden. Eine Gesamtwertung gab es keine, jedes Teilstück wurde als Einzel-Event gewertet. Hinter dem Projekt standen die Veranstalter der Tour de Suisse. Die Fahrer waren auf ihrer Rolle zuhause digital miteinander verbunden. Das Programm gab den jeweiligen Widerstand auf die Pedale – angepasst an die echte Topografie der Strecke.

„Es war ein Wagnis, das ganz gut herausgekommen ist“, sagte Olivier Senn, Co-Geschäftsführer des Vereins Tour de Suisse. „Es gibt für die Zukunft viel zu verbessern, aber fürs Erste dürfen wir sicher sehr zufrieden sein.“ Der Plan ist, im Juni eine digitale Tour de Suisse durchzuführen. Der zweifache Sieger Stefan Küng sprach von einem „realen Rennfeeling“. Alle Athleten seien sehr ambitioniert gewesen und hätten entsprechend ihre Höchstleistungen abgerufen. sda

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