WM Santiago de Chile

Christa von Niederhäusern schlüpft ins Regenbogentrikot

Christa von Niederhäusern, flankiert von Silbermedaillengewinnerin Sabina Kosarkova aus Tschechien (links) und der drittplatzierten Litauerin Vineta Petersone. Bild: Red Bull

An den Pumptrack-Weltmeisterschaften in Santiago de Chile hat Christa von Niederhäusern die Goldmedaille gewonnen. Die 24-jährige Bernerin stand bei den vierten Titelkämpfen zum vierten Mal auf dem Podest.

Christa von Niederhäusern und Pumptrack – das passt zusammen. An der WM-Premiere vor vier Jahren im US-Bundesstaat Arkansas gewann die BMX-Spezialistin aus dem Berner Oberland die Goldmedaille. Regenbogentrikot erhielt sie keines, weil die Titelkämpfe noch nicht unter dem Dach des Weltverbandes UCI stattgefunden hatten – dafür die Gewissheit, in der aufstrebenden Sparte alles erreichen zu können.

Vor drei Jahren, als die ersten UCI-Weltmeisterschaften im Swiss Bike Park Oberried ausgetragen wurden, liess sich von Niederhäusern in den ersten Runden jeweils die schnellste Zeit notieren. In den Halbfinals jedoch unterlief ihr ein Fehler, worauf sie sich mit Bronze zufriedengeben musste. Nach dem Pandemie-bedingten Ausfall der WM im Jahr 2020 resultierte auch vor Jahresfrist in Lissabon Bronze – hinter der überraschenden Belgierin Aiko Gommers und «Oberried-Weltmeisterin» Payton Ridenour aus den USA.

Nun, bei der vierten Auflage in Santiago de Chile, liess die 24-Jährige aus Wattenwil wie vier Jahre zuvor die gesamte Konkurrenz hinter sich und wurde mit dem Regenbogentrikot belohnt.

Christelle Boivin erreichte den Viertelfinal und reihte sich als Siebte ein, Eloise Donzallaz belegte Rang 11. Bestklassierter Schweizer war Tristan Borel als Achter. Tanguy Grandjean und Nils von Niederhäusern landeten auf den Plätzen 14 und 21.

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