Weltmeister gewinnen Löwencup

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WINTERTHUR. Die Winterthurer Radballer bleiben ungeschlagen und schlagen den Weltmeister. Doch zum Turniersieg beim internationalen Heimturnier in Seen reichte es trotzdem nicht.

Von Daniel Frei / Sportjournalist.ch

Die 30. Austragung um den internationalen Löwencup begann aus der Sicht des Organisators und Weltmeisters 2009 alles andere als optimal. Zwar sind die beiden Unentschieden gegen Höchst 2 und Schweizermeister Altdorf keine schlechten Ergebnisse. Doch zweimal lagen die Eulachstädter in Führung und musste Punkte abgeben. Diese Punktverluste liegen nicht drin, wenn man den renommierten Löwencup gewinnen will. Da Altdorf auch nur Unentschieden gegen den deutschen Bundesligisten Denkendorf spielte, ebneten die beiden Schweizer Teams dem Weltmeisterduo Patrick Schnetzer / Dietmar Schneider den Weg zum Turniersieg. Diesen Steilpass nahmen sie gerne an und liessen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Starkes Abwehrspiel und konzentrierte Angriffe - der Weltmeister überzeugte auf der ganzen Linie. Nach dem 8:2-Erfolg über Schweizermeister Altdorf stand der Turniersieg bereits vorzeitig fest. Was blieb war das Spitzenspiel zwischen Höchst und Winterthur. Auch hier drückte der amtierende Weltmeister dem Spiel den Stempel auf und führte mit 2:0 und 4:2. Doch die Winterthurer steckten nie auf. Im Gegenteil, je länger die spannende und hochstehende Partie dauerte, umso besser wurden die Gastgeber. Kurz vor Spielende gingen sie erstmals in Führung. Das Tor zum 5:4 für Winterthur war gleichbedeutend mit dem Schlussresultat. So beendeten Marcel Waldispühl und Peter Jiricek ungeschlagen das Jubiläumsturnier. Auch wenn es nicht zum Turniersieg reichte, so stimmt die Form auf den bevorstehenden Saisonstart in die Meisterschaft.

Gebrüder Waibel überraschten

Das stark besetzte U23-Turnier gewannen etwas überraschend die Gebrüder Severin und Benjamin Waibel aus Pfungen. Dabei begann das Turnier aus ihrer Sicht etwas harzig. Doch nach einem Unentschieden gegen die Deutschen aus Waldrems folgte ein 5:4-Sieg über Liestal und 3:2-Erfolg über Gastgeber De Biasio/Salm aus Winterthur. Das letzte Vorrundenspiel ging gegen Dornbirn zwar verloren, doch im Gegensatz zum Gegner waren sie bereits fürs Finalspiel vorzeitig qualifiziert. Und dieses gewannen sie in einem spannenden und hochstehenden Spiel mit 7:6 in der Verlängerung.

(23.01.2012)
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