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Weltcupsieg für Waldispühl/Jiricek
von Daniel Frei / Sportjournalist.ch
Die Vorrunde begann mit einem schwachen 5:5-Unentschieden gegen Pilsen aus Tschechien. Dabei lagen die Winterthurer gar mit 0:4 im Rückstand und erkämpften sich noch ein Unentschieden. Nach diesem Fehlstart war klar, jetzt müssen Siege in den Direktbegegnungen gegen die Topteams her. Zuerst wurde der WM-Dritte Höchst mit 3:2 bezwungen und auch der frühere Angstgegner Eberstadt mit den Gebrüder Krichbaum war für einmal kein grosses Hindernis. Die Winterthurer gewannen mit 5:2. „Insbesondere unsere Eckbälle konnten wir dieses Mal zu 80 Prozent verwerten“, analysierte der dreifache Weltmeister Peter Jiricek die erfreuliche Situation. Nachdem auch die zweite Equipe des Gastgebers Grosskoschen klar besiegt wurde, qualifizierten sich Waldispühl/Jiricek souverän fürs Halbfinale. Dort trafen sie etwas überraschend auf das Fanionteam von Grosskoschen. Die gut gefüllte Halle bebte und es machte den beiden Winterthurern sichtlich grossen Spass gegen diese Deutsche Equipe spielen zu dürfen. In der sehr offensiv geführten Begegnung gerieten Waldispühl/Jiricek nie in Gefahr, die Partie zu verlieren. Die Klasse des Weltmeisters von 2009 setzte sich durch und die Schweizer gewannen verdient mit 8:6. Im anderen Halbfinal gewann der amtierende Weltmeister aus Gärtringen (De) mit 3:2 über Höchst. Damit kam es zur Neuauflage der letzten beiden WM-Endspiele. Und hier dominierten die Eulachstädter die erste Halbzeit klar. Nach der 3:0-Führung schalteten sie einen Gang zurück und spielten deutlich verhaltener die zweiten sieben Minuten. Gärtringen kam dabei noch bis auf einen Zähler heran. Doch die Winterthurer brachten den Sieg über die Zeit. Damit gewinnen Waldispühl/Jiricek bereits ihr viertes Weltcupturnier, das erste in dieser Saison. In zwei Wochen spielen sie das nächste Weltcupturnier, bevor am 17. September 2011 in Winterthur die erste NLA-Finalrunde ausgetragen wird.

Peter Jiricek (mitte) und Marcel Waldispühl (rechts) hatten den Weltmeister Matthias König (links) jederzeit im Griff. (22.08.2011)
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