UCI-Weltcup 2. Runde in Magdeburg

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Mit Weltcupsieg zum Leadertrikot

MAGDEBURG. Die Winterthurer Radballer Marcel Waldispühl und Peter Jiricek gewinnen in Magdeburg ihr erstes Weltcupturnier zusammen und übernehmen dadurch die Leaderposition in diesem internationalen Wettbewerb.

Unglaublich, was sich in Norddeutschland abspielte. Der zweifache Radball-Weltmeister Peter Jiricek gewinnt auch mit seinem neuen Torhüter Waldispühl ein Weltcupturnier. Während es für Waldispühl eine Premiere ist, gewinnt Peter Jiricek bereits sein 10. Weltcupturnier und stellt damit einen neuen Rekord in diesem internationalen Wettbewerb auf. Der 31-jährige Jiricek gewinnt seit der Einführung des Weltcups im Jahre 2002 zudem in jedem Jahr mindestens ein Turnier. Und dies egal ob der Torhüter Paul Looser, Timo Reichen oder wie in diesem Jahr Marcel Waldispühl hiess. Im Zusammenhang mit dem Weltcup hält Jiricek zudem ein weiterer Rekord. Er bestritt als einziger Spieler alle sieben Weltcupfinalturniere. Und das dies auch in dieser Saison durchaus im Bereich des Möglichen liegt, verdeutlicht die Weltcup-Leaderposition, welche die Winterthurer Radballer nun inne haben. Einzig der Gewinn des Gesamtweltcups fehlt noch in der Palmares des Peter Jiricek…

Souveräner Auftritt

Die Vorrunde wurde trotz sommerlicher Hitze bereits zur Machtdemonstration. Nach einem klaren Sieg gegen die Slowaken aus Kolarovo folgte der einzige Punkteverlust durch ein Unentschieden gegen Svitavka (Tch). Die Deutschen aus Ehrenberg und das Reserveteam aus Höchst wurde bezwungen und bedeutete den Gruppensieg vor Ehrenberg. In der anderen Gruppe qualifizierten sich Obernfeld (De) und Gent (Be) für die Halbfinals. Während sich Ehrenberg in der rein deutschen Begegnung gegen Obernfeld durchsetzte, bezwang Winterthur die belgische Equipe aus Gent mit 5:3. So standen sich mit Winterthur und Ehrenberg zwei Teams aus derselben Vorrundengruppe im Endspiel gegenüber. Der Fünftplatzierte der aktuellen Bundesliga ging zur Freude der Zuschauer mit 1:0 in Führung. Doch postwendend kam die Antwort der Eidgenossen. Tor um Tor wurde erzielt und bereits zur Halbzeit hatten die konditionell stärkeren Schweizer ihren ersten gemeinsamen Sieg vor Augen. Auch in der zweiten Spielhälfte waren die Deutschen chancenlos und fanden kein Mittel, das Spiel in ihre Hand zu nehmen. Mit 7:3 gewann Winterthur das Endspiel und übernahm zudem das Weltcup-Leadertrikot. Hinter Ehrenberg platzierte sich das Duo aus Obernfeld auf dem dritten Podestplatz. Am 29. August 2009 kommt der Weltcupzirkus in die Schweiz und trifft sich in Mosnang.

Daniel Frei / Sportjournalist.ch





(05.07.2009)
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