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Nur knapp den Europameistertitel verpasst
Auf einer physisch sehr anspruchsvollen Strecke gelang Startfahrer Thomas Litscher die Startrunde nicht nach Wunsch. Litscher konnte mit Fontana (It) und van Houts (Ho) nicht mithalten und übergab mit rund 30 Sekunden Rückstand an den Junior Lars Forster.
Italiens andere Taktik
Forster zeigte eine beeindruckende Leistung und verlor auf den italienischen U23-Fahrer Kerschbaumer nur wenig an Terrain. Nathalie Schneitter, erstmals im Team Relay im Einsatz, konnte die von hinten aufkommenden französische Spitzenathletin Julie Bresset in Schach halten. Doch Frankreich und die Schweiz übergaben auf ihre Schlussfahrer Marotte und Gujan bereits mit eineinhalb Minuten Rückstand.
Nur wenig fehlte
Die Taktik der Italiener ging aber nicht auf. Schlussfahrerin Eva Lechner hatte gegen die beiden Elite-Athleten Gujan und Marotte zu wenig Vorsprung und musste sich mit Bronze zufrieden geben. Gujan, der ebenfalls zum ersten Mal als Elitefahrer die Schweiz an einem Titelkampf im Team Relay vertrat, versuchte alles, um Marotte noch abzuhängen. Am höchsten Punkt fehlte dem Bündner nur wenig, um eine kleine, aber entscheidende Lücke reissen zu können.
So musste der Sprint um Gold und Silber entscheiden. Maxime Marotte verhielt sich clever, passierte Gujan in der letzten Kurve und gewann am Schluss den Sprint um den Europameistertitel verdient.
Thomas Peter, Technischer Direktor und Delegationsleiter in der Slowakei, war zufrieden mit der Silbermedaille des Teams: „Klar wollten wir den Titel verteidigen. Die vier Fahrer haben aber alles gegeben und es hat halt knapp nicht gereicht!“
Morgen Freitag stehen die Rennen der U19 Herren (17:00) und U19 Frauen (14:00) auf dem Programm.
(04.08.2011)
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