Prolog zu den neuen "Sixday-Nights Zürich"

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prolog_sixday_nightsDas traditionsreiche Zürcher Sechstagerennen erfindet sich neu. Am 30. August werden die „Sixday-Nights“ mit einem Prolog auf der offenen Rennbahn in Oerlikon lanciert. Die Sixday-Nights werden noch kompakter, intensiver und schneller. Die Tradition wird neu interpretiert. Den Zeichen der Zeit gehorchend, verkürzen die Veranstalter den Anlass von sechs auf vier heisse Nächte. Die 55. Auflage dieser Veranstaltung trägt mit „Sixday-Nights Zürich“ einen neuen Namen; die einmalige, spannungsgeladene Atmosphäre bleibt.

«Die Publikumsauswertungen ergaben ein deutliches Bild. Wochenpässe werden heute praktisch keine mehr gekauft. Unser Anlass ist beliebt, die Zuschauer kommen sehr gerne, aber im Gegensatz zu früher nicht mehr jeden Tag, sondern höchstens noch ein, zwei Mal im Verlauf der Veranstaltung», sagt OK-Chef Ueli Gerber. Gemeinsam mit Urs Freuler und Max Hürzeler hatte er vor fünf Jahren den Radsportevent aus dem Dornröschen-Schlaf erweckt, auf die drei Pfeiler Sport, Show und Ausstellung gesetzt und zu einem beachtlichen mit 22'000 Zuschauern gut besuchten, attraktiven Anlass aufgebaut.

Tradition respektieren, aber mit der Zeit gehen

Die Geschichte der Sechstagerennen, die Ende des 19. Jahrhunderts beginnt, zeigt, dass diese spezielle Art von Radsport-Spektakel schon längst verschwunden wäre, hätten die Organisatoren ihre Veranstaltung nicht immer wieder dem Zeitgeist, dem sich ändernden Gusto des Publikums angepasst. So sind aus den extremen Marathonprüfungen im Laufe von über hundert Jahren Rennen mit allnächtlich nur wenige Stunden dauernden, klar strukturierten Programmen geworden. Oder mit andern Worten: Der Mythos der Sechstagerennen hält der Realität längst nicht mehr stand.

«Die Tradition respektieren, aber mit der Zeit gehen,» lautete auch das Credo des einstigen Tour-de-France-Direktors Jean-Marie Leblanc. Die Zürcher Organisatoren folgen diesem Kompromiss, indem sie weiterhin Fachwissen und Herzblut einsetzen, um für die legendäre Sixdays-Ambiance zu sorgen – aber nur noch an jenen Abenden, von denen sie glauben, dass das Publikum darauf anspricht.

Hochkarätiger Prolog

Bereits am Dienstag 30. August folgt auf der offenen Rennbahn in Zürich-Oerlikon der Startschuss zum Prolog der Sixday-Nights. Ein hochkarätiges Feld mit insgesamt 17 Paaren und viele internationalen Stars läuten damit die neuen Sixday-Nights ein und geben einen Vorgeschmack auf die Veranstaltung im Hallenstadion vom 30.November bis 3. Dezember 2011.

Prolog Sixday-Nights: 30. August 2011, offene Rennbahn, Zürich-Oerlikon:
Internationale Bahnstars wie Leif Lampater GER, Christian Grasmann GER, Angelo Ciccone ITA, Fabio Masotti ITA, Andreas Müller AUT, Benjamin Edmüller GER, Jiri Hochmann CZE, Martin Blaha CZE, Vivien Brisse FRA, Francois Lamiraud FRA und die ganze Schweizer Elite mit Franco Marvulli, Tristan Marguet, Alexander Aeschbach, Claudio Imhof, Silvan Dillier, usw. sind am Start.

Links:
Webseite Sixday-Nights Zürich
Offene Rennbahn Oerlikon
(22.08.2011)
Bereich Team
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